Foto: Shutterstock.com

Auto selber versiegeln? - So geht's

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:07
Der Lack eines Fahrzeuges ist durch Wind und Wetter,...

Der Lack eines Fahrzeuges ist durch Wind und Wetter, aber vor allem durch Staub und Dreck angreifbar. Davon gibt es nun mal überall auf der Welt eine ganze Menge und damit der Lack auch auf längere Zeit dem Wagen sein gutes Aussehen verleiht, kann eine Versiegelung das Fahrzeug schützen.

Bitte beachten

  • Unter einer Versiegelung wird oft auch das Wachsen eines Fahrzeuges verstanden, ist aber nicht ganz richtig, da das Wachs eher eine kurzfristige Lösung darstellt. 
  • Wirklich versiegelt wird ein Fahrzeug mit Teflon-Produkten, Polymeeren oder Liquid Glass und nicht zuletzt mit Nano-Produkten.
  • Ein neues Fahrzeug kann und soll sofort versiegelt werden. Wurde das Fahrzeug jedoch nachlackiert, dauert es etwa 2 bis 3 Monate, bis der neue Lack vollkommen ausgehärtet ist. Erst dann kann versiegelt werden.
  • Ältere Lacke sollten mittels einer Politur und einer Politurmaschine von alten Versiegelungen und Wachsen sowie eingelagerten Schmutzteilchen befreit werden. 
  • Je älter der Lack, desto stärker darf die Politur sein. Bei neuen Lacken ist eine milde Politur völlig ausreichend.

Dinge die benötigt werden

  • Ein Arbeitsplatz unter Dach, also die Garage oder eine Werkstatt, denn unter der prallen Sonne verändert sich die Versiegelung während der Verarbeitung und es kann zu Unregelmäßigkeiten auf der Lackoberfläche kommen. 
  • Zu kalt darf es aber auch nicht sein. Zwischen 15 und 20 Grad Celsius ist ideal
  • Ein möglichst weiches Tuch und davon gleich mehrere, denn die Oberfläche eines Fahrzeuges sind einige Quadratmeter und ein zu lange benutztes Tuch birgt die Gefahr von Schmutzteilchen, die Kratzer im Lack verursachen können. Keine Watte benutzen. Besser ein handelsübliches Mikrofasertuch
  • Natürlich noch die Versiegelung selbst. Normale Versiegelungen werden einfach mit dem Tuch aufgetragen. 
  • Versiegelungen mit Nano-Technologie erfordern je nach Produkt unterschiedliche Schritte zum Auftragen. 
  • Unbedingt die Bedienungsanleitung gründlich durchlesen und auch entsprechend umsetzen.

Das Versiegeln:

  1. Hier beginnt die Fleißarbeit, denn selbst versiegeln bedeutet das langsame Auftragen per Hand. 
  2. Dabei sollte das Kreisen mit dem Tuch vermieden werden, um die bekannten Glanzkreise im Lack zu vermeiden. 
  3. Also besser gerade Striche. 
  4. Ein bisschen Druck darf es schon sein, jedoch nicht zu viel. 
  5. So ungefähr ein halber Tag Arbeit ist dabei schon einzurechnen. 
  6. Wohlgemerkt nur für das Auftragen der Versiegelung.
  7. Die Vorarbeit mit Waschen, trocknen und polieren kommt noch dazu.

Kommentare