Foto: Shutterstock.com

Betriebskosten beim Auto niedrig halten? - So geht's

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:23
Wer sie nicht aufpasst läuft Gefahr, sich mit einem Fahrzeug finanziell zu übernehmen.

Wenn es sich bei diesem Thema auch nach Buchhaltung und endloser Rechnerei anhört, also für viele Menschen unangenehme Dinge, so sind sie doch wichtig um die Betriebskosten besonders niedrig zu halten. Wer sie nicht beachtet läuft Gefahr, sich mit einem Fahrzeug finanziell zu übernehmen. 

Die Betriebskosten beim Auto

Was gehört zu den Betriebskosten?

  • Jeder Fahrer sollte möglichst genaue Kenntnis darüber besitzen, wie teuer ein Fahrzeug ist. Nur diese Kenntnis ermöglicht es, eine richtige Kaufentscheidung zu treffen und das Fahrverhalten so auszurichten, um die Betriebskosten besonders niedrig zu halten. 
  • Zu den Betriebskosten gehören unterschiedliche Kostenarten, die verschiedene Anteile an den Gesamtbetriebskosten erbringen. Eine Vollkostenrechnung muss die folgenden berücksichtigen: Da ist die Abnutzung, also der Wertverlust, der von Anschaffungspreis beeinflusst wird. Hinzu kommen Kfz-Steuer, Versicherungskosten, laufenden Unterhaltskosten wie Kraftstoff, Öl, Wartungs- und Instandhaltungskosten. 
  • Bei Fahrzeugen, die geleast sind, werden die Leasingkosten herangezogen. Bei Fahrzeugkäufen auf Kredit müssen auch die Kosten des Kredites berücksichtigt werden.


Die Kaufentscheidung bestimmt in hohem Maße die Betriebskosten

  • Die wichtigste Entscheidung liegt vor der Fahrfreude, nämlich bei der Auswahl des Fahrzeuges. Die Kaufentscheidung beeinflusst über 70% der Betriebskostenhöhe und die Möglichkeit die Betriebskosten besonders niedrig zu halten. 
  • Große, schwere, schnelle, hochmotorisierte Autos, vor allem Geländewagen, treiben die Kosten vom ersten Tag an in die Höhe. Die geringsten Betriebskosten weise moderne Kleinst- und Kleinfahrzeuge auf. Schon bei Mittelklassewagen steigen diese auf ein Vielfaches.
  • Neuesten Untersuchungen, die von „Auto Bild“ veröffentlicht wurden, weisen einen Zweisitzer Kleinstwagen mit 1,0 l Hubraum bei einer Fahrleistung von 15.000 Km/Jahr und einer Haltedauer von vier Jahren als klaren Sieger aus. 
  • Die Betriebskosten liegen hier bei 25,81 Cent/km. Selbst moderne Mittelklasse - Autos weisen meist Km-Kosten von bis zu € 1,20 auf. Bei größeren und hochmotorisierten Fahrzeugen steigen sie schnell auf über € 1,50 und mehr. 
  • Damit wird deutlich wie wichtig eine vernünftige Kaufentscheidung ist und wie teuer ein Fahrzeug kommt. Günstige Fahrzeuge sind zudem umweltverträglicher. Vorteilhaft ausgehandelte Kaufpreise und Barkauf verringern außerdem den Kostenaufwand.


Einfluss des Fahr- und Nutzungsverhaltens

  • Auch das Fahrverhalten hat einen großen Einfluss auf die Betriebskosten. Dazu gehören hauptsächlich eine ruhige, niedrigtourige, vorausschauende Fahrweise im Drehzahlbereich von 1.500 bis 3.000 Umdrehngen in der Minute (Drehzahlmesser), das Fahren mit vorgeschriebenen Luftdruck, die richtige Nutzung von Winter- und Sommer- bzw. Ganzjahresreifen, die Durchführung aller vorgeschriebenen Wartungen, eine unfallfreie Fahrt und das Aufrechterhalten eines guten Pflegezustandes.
  • Im Internet findet man aktuelle Berechnungen für so gut wie alle Fahrzeugtypen und -modelle, die derzeit aktuell sind.

Kommentare