Foto: Shutterstock.com

Bremsbeläge günstig wechseln lassen - so kalkulieren Sie richtig

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:19
Müssen die Bremsbeläge gewechselt werden, können die Kosten auch überschaubar bleiben.

Die Bremsen gehören zu den sicherheitsrelevanten Teilen am Auto. Dementsprechend muss die Bremsanlage regelmäßig gewartet werden. Dazu ist es von Zeit zu Zeit notwendig, einzelne Teile wie beispielsweise die Bremsbeläge (auch Bremssteine genannt) oder auch die Bremsscheiben auswechseln zu lassen. Wie hoch die Kosten sind, ist natürlich auch vom Fahrzeug abhängig. Wer den Wechsel nicht selber machen möchte oder kann, sollte sich nach einer günstigen Werkstatt und preiswerten Ersatzteilen umsehen, um Kosten zu sparen.

So kalkulieren Sie richtig

  • Grundsätzlich sind freie Werkstätten natürlich günstiger, als die Vertragswerkstatt. Trotzdem kann es sinnvoll sein, den Wechsel in der Vertragswerkstatt machen zu lassen. Dies ist bei Neuwagen der Fall, da nur so Garantie und Gewährleistung auf den Wagen bestehen bleiben. Auch der Wiederverkaufswert ist höher, wenn man Reparaturen immer in der Vertragswerkstatt gemacht hat. Wenn dieser Aspekt keine Rolle spielt, weil das Auto schon älter ist, können Sie viel Geld sparen.
  • Erkundigen Sie sich zunächst in Ihrer Vertragswerkstatt, wie viel der Wechsel der Bremsbeläge kosten würde. Normalerweise macht man Ihnen dort ein Angebot, das Sie als Kalkulationsgrundlage nutzen können.
  • Fragen Sie auch bei freien Werkstätten nach den voraussichtlichen Kosten. Üblicherweise werden für den Wechsel der Bremsbeläge ca. ein bis zwei Arbeitsstunden anfallen. Dadurch entstehen Arbeitskosten zwischen ca. 60 und 160 Euro je nach Werkstatt. Fragen Sie also nach den Kosten für eine Arbeitsstunde, um die Preise vergleichen zu können.
  • Nachdem Sie die Arbeitsstunden verglichen haben, vergleichen Sie die Preise für neue Bremsbeläge im Internet über einen Preisvergleich, z.B. idealo.de. Denn Sie können Kfz-Teile natürlich selber kaufen und in der Werkstatt Ihrer Wahl einbauen lassen. Wer online kauft, spart häufig Geld. Kaufen Sie bei sicherheitsrelevanten Teilen aber immer Original Autoteile. Neue Bremssteine kosten je nach Fahrzeugmodell zwischen 35 und 200 Euro, auch hier sind die Kosten also von Fahrzeug zu Fahrzeug verschieden.
  • Um die Kosten weiter zu senken, können Sie auch überlegen, einen Mechaniker privat zu beauftragen. Denn der Wechsel von Bremsbelägen ist nicht so schwierig. Vielleicht findet sich im Bekanntenkreis jemand, der den Wechsel vornehmen kann. In diesem Fall kommen Sie am günstigsten weg.
  • Fazit: beim Austausch der Bremsbeläge können Sie viel Geld sparen, wenn Sie sich die Mühe machen, vorher die Preise einzelner Werkstätten zu vergleichen. Wer die Teile nicht über die Werkstatt bezieht, sondern selber zum Beispiel im Internet bestellt, kann ebenfalls einige Euros sparen. Am günstigsten ist es, wenn man den Austausch selber vornehmen oder jemanden privat damit beauftragen kann.

Kommentare