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Darf man in einer 30er Zone mit dem Fahrrad schneller fahren?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:52
In vielen Städten und Ortschaften gibt es Straßen, welche als 30er Zone ausgeschildert sind.
Dieses Schild kann den ganzen Tag über seine Gültigkeit haben oder beschränkt sich auf eine bestimmte Zeitspanne, welche durch ein Zusatzschild angezeigt wird. Der häufigtste Grund: besonders in den Nachtstunden soll der Verkehrslärm durch Fahrzeuge minimiert werden. 

  • Die 30er Zone gilt für alle Verkehrsteilnehmer, also, auch wenn du mit deinem Fahrrad die Straße entlang gefahren kommst. 
  • Dein Fahrrad verursacht zwar keinen Verkehrslärm, aber es gilt auch für dich, die Geschwindigkeit auf 30 km/h zu begrenzen. Mit modernen Fahrrädern kann die 30-km/h-Grenze locker überschritten werden.

  1. Wird in diesem Bereich durch die Polizei eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt, kannst bei zu schneller Fahrt mit einem Bußgeld belangt werden. 
  2. Augepasst: Auch ohne Geschwindigkeitsüberschreitung kannst du angehalten und mit einem Bußgeld belegt werden. Im Falle einer Alkoholkontrolle gelten die selben Richtwerte wie beim Lenken eines Kraftfahrzeuges. 
  3. Wurde bei Dir so viel Alkohol im Blut festgestellt, dass auch das Führen eines Fahrzeuges hatte nicht mehr erfolgen dürfen, dann wird es richtig teuer für dich. 
  4. Solltest du im Besitz eines Führerscheines sein, so kann dieser im schlimmsten Fall entzogen werden. 
  5. Es gelten also für Radfahrer die selben Verkehrsordnungen wie für Lenker eines KFZ.

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