Foto: Shutterstock.com

Das Auto als "bester Freund" des Mannes - Die Psychologie dahinter

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:28
Stimmt das Klischee wirklich?

Während für die Frau das Auto einfach nur ein Gebrauchsgegenstand ist, um von A nach B zu kommen, ist es für einen Mann Geliebte, Statussymbol und ein Kultgegenstand, der hingebungsvoll gepflegt und verhätschelt wird. So weit das Klischee. Aber stimmt es wirklich?

Die Liebe zum Auto liegt Männern in den Genen

  • Männliche Wesen wollen imponieren, Macht ausstrahlen, mehr sein als der Konkurrent.
  • Das ist im Tierreich und beim Menschen gleich und dafür können sie nichts. Weil das so ist, lieben Männer sehr große und sehr schnelle Autos. Sie glauben, damit Frauen zu beeindrucken und andere Männer neidisch zu machen.
  • Das steigert das männliche Selbstvertrauen. Aber es kommt auch noch etwas anderes dazu. Männer lieben das Gefühl von Freiheit und von Abenteuer und suchten sie das früher auf dem Rücken schneller edler Pferde, sind es heute die Pferdestärken unter der Haube ihres fahrbaren Untersatzes.
  • Außerdem haben Männer gern alles unter Kontrolle und auch da ist das Fahrzeug gut geeignet. Es gehorcht auf Knopfdruck, auf jede Hand- und Fußbewegung.

Männer, PS und Sex

  • Es gibt ja Psychologen, die sogar eine Verbindung zwischen Männern, Autos und Sex erkennen wollen. Sollen die erträumten 300 PS wirklich nur der Wunsch nach unbegrenzter Zeugungskraft und Männlichkeit und die Angst vor dem Nachlassen der Errektionsfähigkeit sein? Ist das Auto eine Kompensation?
  • Das ist vielleicht zu weit hergeholt. Aber trotzdem lieben Männer das Auto auch wegen der Leistungsfähigkeit, der großen Kraft des Motors. Sie spielend zu bewältigen, löst lustvolle Gefühle aus und das Fahren am Limit gibt den besonderen Kick.
  • Es produziert Glückshormone (Endorphine) aber auch das Testosteron. Kein Wunder also, dass Autos Männer berauschen können.

Kommentare