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Das Auto als Statussymbol – Was ist wirklich dran an dieser Theorie?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:28
Das Auto, das Lieblings-Spielzeug deutscher Männer, Statussymbol für diejenigen, die es ,,geschafft“ haben.
Ein großes, teures Auto war ein Zeichen für Reichtum und Wohlstand. Ein sportlicher schneller Wagen zeigte den coolen aufregenden Mann. Was ist davon übrig geblieben und was bedeutet das Auto heute?

Statussymbol Auto?

Als der Liter Benzin noch eine D-Mark kostete und der Diesel groß im Kommen war, zeigte man gern was man hatte. Wenn man beruflichen Erfolg hatte, sollten auch die Nachbarn daran teilhaben. Man zeigte was man besaß und was drückte Wohlstand und Reichtum eher aus, als eine große, meist schwarze Nobel Karosse.

 

Wer ein Auto solcher Luxus-Marken besaß, der musste einfach auch reich sein. Das Auto als Statussymbol war Normalität und Luxus zugleich. Bei jungen Menschen waren es schnittige Sportwagen welche den unabhängigen, draufgängerischen Lebensstil ausdrückten. Und das war in Form eines Jaguar, Ferrari oder Bugatti, vielleicht noch in einem signalrot, Statussymbol und Aushängeschild zugleich. Aber diese Zeiten, als es noch galt größer, schneller, teurer ist IN, sind fast vorbei. Heute zeigen sinkende Absatzzahlen, steigende Benzinkosten und Absatzschwierigkeiten, gerade bei großen Autos, das die Menschen am Umdenken sind. Wer möchte sich heute noch ein großes Auto leisten, welches zum Einen viele teure Steuern verursacht und bei dem man oftmals kleine Vermögen tankt? Es gibt gerade zum deutschen Nobel Auto eine Vielzahl, weitaus günstigerer Autos, ausländischer Fabrikation.

 

Außerdem greift man auch beim neuen Familien Auto eher zu einer Kleinwagen Marke und allerhöchstens zu Mittelklasse Wagen. Gerade hinsichtlich der Finanzentwicklung in Europa haben alle Auto Fabrikate mit Absatzschwierigkeiten zu kämpfen. Statt in teure Autos investiert man heute in Immobilien oder in die Rentenvorsorge. Dem Luxus Auto als Statussymbol, steht die Vernunft gegenüber. In Zeiten unsicherer Finanzen investiert man gern in die Altersvorsorge, ein Umdenken hat insgesamt stattgefunden. Die Menschen sind verunsichert und da man nicht weiß wie lange der vermeintliche Wohlstand anhält, geht man eben auf ,,Nummer sicher".


Also Bequemlichkeit, selbst wenn sie in eine Monatskarte der öffentlichen Verkehrsbetriebe investiert wird, steht über der Coolness, die man im Sportwagen erlebt. Man greift also, aus Bequemlichkeit, lieber zum Bus oder zur Bahn. Und der neue Wagen, wenn er denn überhaupt gekauft wird muss heute spritsparend sein, viel Platz und Stauraum bieten und keinen großen Namen.


Auto als Statussymbol ist heute völlig überholt und bedeutet oft nur noch Kosten. Aber: es gibt günstige Alternativen, die noch dazu bessere Qualität bieten.

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