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Elektromobilität : Der grüne Wegweiser für Unternehmen

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:37
Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht kilometerlange Staus auf den Autobahnen gemeldet werden.

Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht kilometerlange Staus auf den Autobahnen gemeldet werden und folglich die Umwelt enorm mit Abgasen belastet wird. Da die eigene Mobilität in unserer Gesellschaft immer bedeutsamer wird, sind immer mehr Personen gezwungen einen eigenen PKW zu nutzen. Demnach steigen die Abgaswerte immer weiter an - ein Problem, dem sich nun die Automobilbranche angenommen hat. Seit geraumer Zeit werden entsprechende Elektroautos entwickelt.

Elektromobilität - Ein guter Ansatz

Elektroautos sind grundsätzlich wesentlich umweltfreundlicher als regulär betriebene Automobile. Denn bei der Elektromobilität wird kein Kraftstoff verbrannt, der für die Umwelt giftige Abgase zur Folge hat. Der Verbrauch des Stroms verläuft völlig abgasfrei, so dass man Elektroautos auch durchaus als "grüne Wegweiser in die Zukunft" bezeichnen kann. Zusätzlich verursachen diese Automobile kaum Lärm, was vor allem in Großstädten eine wichtige Rolle spielen dürfte. Aufgrund der noch begrenzten Reichweite, die man heutzutage mit den Elektroautos zurücklegen kann, wird es auch deutlich weniger Raser (und damit Verkehrstote) geben. Da in Elektroautos erheblich weniger Verschleißteile verarbeitet werden, fallen auch große Reparaturen und Inspektionen weg.

 

Derzeitiger Stand der Entwicklung

Da Elektroautos noch in der Erprobungsphase stecken, sind die jeweiligen Anschaffungskosten noch verhältnismäßig hoch (dieser Aspekt wird wegfallen, sobald sie als Massenprodukt hergestellt werden). Da die Batterie der Elektrofahrzeuge verhältnismäßig wenig Energie speichern kann, können zunächst nur relativ kurze Strecken mit den Autos zurückgelegt werden - die Entwicklung von LKW-Batterien ist bislang noch völlig unangetastet. Das hohe Eigengewicht der Fahrzeuge lässt nur wenig Zuladung zu und dies führt zu einem automatischen Mehrverbrauch an benötigter Energie.

 

Mögliche Entwicklungsstufen

Es ist gut möglich, dass die Industrie zunächst eine "bivalente" Form der Elektroautos entwickelt: So kann während der Fahrt - je nach Bedarf - von dem Stromantrieb auf den Benzinverbrauch umgeschaltet werden. Ein zusätzlicher Aspekt der zu einem erweiterten Wirkungskreis führt, ist das aufwendige KERS-System (das bereits bei der Formel 1 angewendet wird). Hierbei wird Bremsenergie in Antriebsenergie umgewandelt, um den allgemeinen Energieverbrauch zu senken.

 

Der moderne Weg in Sachen Verkehr

Vor allem in Bezug auf die Umweltbelastung stellt die Elektromobilität einen großen Fortschritt in der Automobilbranche dar. So wird die Umwelt zum einen deutlich weniger durch Abgase belastet, zum anderen sind Privatpersonen und Unternehmer unabhängig von den Preisen der Mineralölkonzerne. Denn das Laden der Batterien könnte dann sogar an der Steckdose der eigenen Garage erfolgen.

 

Wichtig für die Zukunft

Nicht nur, dass die Umwelt deutlich weniger belastet wird, auch die Rohstoffausbeute wird bei globaler Verbreitung der Elektromobilität deutlich entlastet werden. Denn Strom wird mittlerweile u.a. durch Windkraftanlagen erzeugt, so dass unserem Planeten kein direkter Rohstoff mehr entzogen wird. Dies wäre dann ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, wenn es um die "Rettung unseres Planeten" geht.

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