Drucken
Letztes Update am 11.03.2015, 14:35
Im Stadtverkehr gibt es ganz besondere Anforderungen an das Automobil. Spezielle Assistenzsysteme werden heute entwickelt, um die Fahrzeuge im urbanen Gebiet optimal einsetzen zu können. Diese sollen den Fahrer stets situationsgerecht unterstützen und sprichwörtlich unter die Arme greifen.

Mit der steigenden Urbanisierung nimmt auch die Belastung für Fahrzeug und Lenker im Stadtverkehr zu. Im alltäglichen Verkehrschaos soll der Überblick bewahrt werden, der Motor nicht zu stark belastet und gleichzeitig die Umwelt geschont werden. Für die Fahrzeughersteller heißt es im Hinblick auf die City, auf solche Gesichtspunkte besonderen Wert zu legen.

Urbane Verkehrssicherheit

Laut Statistik Austria kommt es bundesweit pro Jahr alleine im Orts- und Stadtgebiet zu rund 25.000 Verkehrsunfällen, das sind etwa 11.000 mehr als im Freiland. Neben überhöhter Geschwindigkeit sind vor allem Unaufmerksamkeit und Fahrfehler die Ursachen.

 

„Fahrerassistenzsysteme und spezielle Sicherheitsmechanismen können gerade im Stadtverkehr, aber auch auf der Landstraße, bei der Unfallvermeidung helfen und so andere Verkehrsteilnehmer schützen“, so Walter Scholl von der Forschungsplattform Invent.

Die City-Assistenten

Diese Systeme sollen den Fahrer also  unterstützen und so seinen Fokus beim Wesentlichen belassen. Einige der gängigen Instrumenten wurden speziell für den Stadtverkehr entwickelt. So erkennt der City-Notbremsassistent drohende Kollisionen frühzeitig und verringert ganz von selbst die Geschwindigkeit.

 

Die Parkhilfe lässt peinliche Momente und unnötige Blechschäden der Vergangenheit angehören. Spurwechsel- und Spurhalte-Assistenten warnen vor nahenden Fahrzeugen, der Tempomat hilft dabei, stets die gewünschte Geschwindigkeit einzuhalten. An der Ampel lässt sich der Motor via Start-/Stop-Technologie auf Knopfdruck abstellen und wieder aktivieren.

 

Generell stellen vor allem Sensor-basierte Assistenzsysteme im Verkehrsalltag eine große Erleichterung für die Lenker dar. Sowohl hinsichtlich der Sicherheit, als auch puncto Nutzungseffizienz, handelt es sich dabei definitiv um sinnvolle Instrumentarien.