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Kann man das Testergebnis eines Alkomaten beeinflussen?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:50
Nun stellt sich wohl bei einigen die Frage: "Lässt sich das Ergebnis eines Alkomaten manipulieren?

Der Griff nach der Flasche, das Verlangen nach einem guten Schluck Bier, Whiskey, Wodka oder mehreren Gläsern Sekt und Wein bleibt bei vielen Feten einfach nicht aus. Doch während des Konsums von Alkohol denken viele Menschen leider nicht an die Folgen und Konsequenzen der Trinkerei und begeben sich hinter das Lenkrad ihres Autos ohne sich im Klaren darüber zu sein was im Schlimmsten Fall passieren kann. Aus diesem Grund gibt es Geräte die den Alkoholpegel des Betroffenen möglichst genau messen sollen. Vor einiger Zeit musste bei Alkoholkontrollen (vor allem durch die Polizei) noch ins Röhrchen gepustet werden, was heute durch das elektronische Messgerät ersetzt worden ist (Alkomat). 

Nun stellt sich wohl bei einigen die Frage: "Lässt sich das Ergebnis eines Alkomaten manipulieren?

  • Wer jedoch nicht Gefahr laufen will für eine weitere Straftat belangt zu werden sollte sich einfach den Konsquenzen des Trinkens bewusst sein und sich keines Falls hinter das Lenkrad setzen.
  • Den Blutalkoholwert kann man überschlagsmäßig selbst berechnen, sinnvoll sind jedoch Alko-Schnelltests, erhältlich in Apotheken, um zu bestimmen ob man noch fahrtüchtig ist.

  1. Bei der Beantwortung der Frage ist grundsätzlich zu sagen, dass eine Verfälschung des gemessenen Promillewertes eines Alkomaten möglich ist. Hierbei ist vor allem an die Verfälschung des Ergebnisses durch Lebensmittel zu denken. 
  2. Vor allem der Verzehr von "Kaugummis und Bonbons (mit ätherischen Ölen) sowie das Spülen des Mundes mit Mundwasser" kann das Ergebnis von Alkomaten verfälschen. (lediglich nach oben!)
  3. Das Mundwasser kann in diesem Fall sogar ein negatives Ergebnis bewirken, indem das Ergebnis höher ausfällt als es eigentlich der Fall ist.
  4. Auch das Verzehren von alkoholhaltigen Pralinen kann das Ergebnis enorm negativ verfälschen. Pech gehabt also wenn man auf dem Geburtstag der Schwiegermutter 3 Mon Chérie verzehrt hat und kurz darauf vom Komissar angehalten wird. 
  5. Denn der Alkohol der Praline haftet nicht gerade kurz im Gaumen/Rachen der Person und somit wird kann ein überhöhter Promillewert, als tatsächlich vorhanden, festgestellt werden. Das muss dem Polizisten natürlich dann auch noch erklärt werden! 
  6. Wer nun wirklich tricksen will sollte vor dem Alkoholtest nochmal kräftig an einer Zigarette ziehen, auch wenn er nicht raucht. Denn Zigarettenrauch beeinflusst den hochempfindlichen Alkomaten in seiner Funktion sehr. 
  7. Dies gestaltet sich allerdings recht schwer! Vor dem Polizisten noch schnell zu rauchen, eher unwahrscheinlich. Dieser wird einen darauf hinweisen, dass er den Test erst nach einer Pause von einigen Minuten durchführen wird. 
  8. Eine weitere Effekt soll angeblich das Verstecken von Gegenständen unter der Zunge haben. So soll zum Beispiel eine 1-Cent-Münze dazu verhelfen das Ergebnis zu verringern. Nach Angabe von diversen Alkomatenherstellern soll dies jedoch bei den neuesten Geräten nicht möglich sein.
  9. Einzige Möglichkeit den Promillewert beim Vortestgerät tatsächlich ein wenig zu senken ist eiskalter Atem. Durch lutschen eines Eiswürfels kann das Vortestgerät getäuscht werden, nicht aber der Alkomat. In der Praxis hat sich gezeigt, dass es äußerst unwahrscheinlich ist einen Eiswürfel im Mund zu haben ohne das ein Polizist Verdacht schöpft. 

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