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Motorradmesse Leipzig besuchen? - Die gibt's zu sehen

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:17
Träume auf zwei Rädern - auf der Motorradmesse!

Auch 2013 fand die zweitgrößte Motorradmesse Deutschlands in Leipzig statt und lockte Tausende von Besuchern aus aller Welt an. So manch einer ließ es sich nicht nehmen, sein eigenes Motorrad gleich mitzubringen, um mit Gleichgesinnten direkt auf den Parkplätzen vor der Eingangshalle Ost fachsimpeln zu können. Wer das in Ruhe tun will, sollte möglichst nicht den besucherstärksten Tag, den Samstag, für seinen Messebesuch auswählen. Besser früher aufstehen oder einen Tag früher anreisen und direkt am Freitag, zu Messebeginn, dort sein. Dann bekommt man auch mehr zu sehen und kann die prachtvollen Ausstellungsstücke ausgiebig begutachten und probesitzen. Die Tickets sollte man sich bereits vorher bei der Leipziger Messe online bestellen. So braucht man nicht allzu lange auf den Einlass zu warten.

  • Übrigens sind in Leipzig auch Händler von gebrauchten Maschinen mit von der Partie. Hier erfüllt sich so manch ein Besucher mit knapper Kasse trotzdem seinen Traum von einem besonderen Modell, ohne auf eine Beratung verzichten zu müssen. Und so richtig handeln kann man mit dem einen oder anderen Aussteller auch.
  • Will man das mit ausländischen Händlern tun, sollte man zumindest fließend Englisch sprechen oder jemanden dabei haben, der das kann, um Missverständnisse zu vermeiden. Probefahrten sind auf dem Außengelände nach Absprache möglich.
  • Die Sportarena zieht mit ihren Vorführungen stets die Massen an. Dann kommt echtes Rennfeeling auf und es riecht nach verbranntem Gummi. Wer einen Adrenalinschub braucht, sollte sich das nicht entgehen lassen. Mitmachen geht auch, aber nur im Venturer-Simulator, der nicht nur junge Leute anzieht.

Die Motorradmesse in Leipzig besuchen

Aussteller und Händler:

  • Auch immer mehr Aussteller strömen in die beliebte Messestadt. Dieses Jahr waren es nahezu 300, nicht allein Motorradhersteller und Händler, sondern verstärkt auch Anbieter von Reisen. Motorradtrecking durch einsame Landschaften oder über die ruhmreiche Route 66 gehören nach wie vor zu den Trends.
  • Als Ziel ganz oben auf der Wunschliste steht für viele ein Neuseelandtrip. Wer solche Reisen plant, kann sich schon einmal vorab in lokalen Reisebüros informieren und so später auf der Messe direkt Preise, Rabatte und Angebote vergleichen. Das gleiche gilt für die Treckingausrüstung. Auch hier findet sich auf der Messe ein größeres Angebot.
  • Das eine oder andere Schnäppchen in Sachen Zubehör, wie Helme und Sicherheitskleidung, sollte man bestimmt am letzten Messetag kurz vor Ende machen können, wenn viele Händler nicht alles wieder einpacken wollen.


Stars und Sternchen:

  • Die Spitzenstars des Motorradsports trifft man meist in Halle 5 der Messe. Hier finden Interviews, Berichte und Diskussionen über Meisterschaften statt und Autogrammwünsche werden auch erfüllt.
  • Aber auch Neuheiten und Trends werden von den bekanntesten Firmen und ihren Konstrukteuren vorgestellt. Die Zuschauer dürfen Fragen an die Experten stellen. Viele kommen aber auch nur, um die heißen Bikergirls bewundern, welche die ebenso heißen Maschinen oder neue Outfits vorführen.
  • So ein Messetag ist anstrengend und leider oft viel zu schnell vorbei. Deshalb sollte man sich lieber Proviant und vor allem Getränke von Zuhause mitnehmen, denn die Preise für Snacks und Speisen in den Restaurants passen sich der Beliebtheit der Messe leider an.

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