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Muss man den Reifendruck bei kalten Außentemperaturen anpassen?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:52
Ein zu niedriger Reifendruck führt zu höherem Verschleiß, verringert den Grip auf dem Asphalt.

Bei extrem tiefen Temperaturen fragen sich viele Autofahrer, welche Vorkehrungen sie an ihrem Fahrzeug treffen sollten. Neben Frostschutzmittel im Waschwasser der Scheibenwaschanlage und Türenteisungsspray in der Tasche – nicht im Fahrzeug! – solltest du auch den Reifendruck überprüfen.

  • Ein zu niedriger Reifendruck führt zu höherem Verschleiß, verringert den Grip auf dem Asphalt und vergrößert durch mehr Reibungswiderstand den Verbrauch an Sprit enorm. 
  • Auch wenn du gerade den Reifendruck geprüft hast und es tritt über Nacht plötzlich extreme Kälte auf, solltest du besser erneut an die Tankstelle fahren.

Was passiert, wenn die Temperaturen über Nacht in den Keller sinken?

  1. Wärme erlaubt es den meisten Dingen, sich auszudehnen. 
  2. Auch dieselbe Menge Luft hat bei Zimmertemperatur ein anderes Volumen, als bei großer Kälte. Dann sinkt das Volumen. 
  3. Die Folge: In deinen Reifen fehlt es an Luft. Zwar ist von einem Plattfuß noch lange nicht die Rede, aber der Reifendruck ist nicht mehr optimal.
  4. Wenn dazu noch Schnee auf der Fahrbahn liegt, ist dem Druck in den Reifen besondere Aufmerksamkeit zu schenken.
  5. Voll aufgepumpt entfaltet sich das Profil deiner Winter- oder Ganzjahresreifen erst vollständig und gewährleistet so, dass der Reifen optimalen Kontakt zum Untergrund haben kann.

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