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Sprit sparen: Wie drückt man die Tankrechnung?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:55
Es gibt viele Möglichkeiten die Tankrechnung zu drücken!

Du sprichst eine sehr interessante Frage an, mit der sich sowohl die Automobilklubs als auch die Wettbewerbsbehörden schon sehr intensiv befasst haben. Denn diese vermuteten eine Preisabsprache, konnten sich aber nicht wirklich mit Änderungen oder einer absoluten Preisbindung durchsetzen. Da die Verkaufspreise für Benzin aber weiterhin frei kalkuliert werden gibt es ein paar Tipps, mit denen Du die Tankrechnung enorm drücken kannst!

  • Beachte die Faustregel: Morgens teuer, abends billiger
  • Der Umweg muss in einem vernünftigen Verhältnis zum günstiger getankten Sprit stehen

  • Block+Stift um eine Woche lang die morgendlichen/abendlichen Preise aufzuschreiben
  • Sensibilität für den Wert von Geld und Benzin

  1. Morgens teurer, abends billiger: Morgens haben es die meisten Autofahrer auf dem Weg zur Tankstelle eilig und können nur wenig Umwege fahren. Denn wer möchte schon zu spät zur Arbeit, Ausbildung oder Uni erscheinen und die Ausrede "War nur billig tanken" gebrauchen. Die Preise passen sich also in gewissem Sinne dem Zeitdruck der Menschen an: Wer nicht lange Umwege fahren kann und die günstigste Tankstelle suchen kann, der zahlt halt eben mehr. Und so gibt es dann bei allen namhaften Tankstellen das gleiche Spiel: Morgens erst einmal eine kräftige Preiserhöhung. Wenn Du also den Tankinhalt insbesondere bei Kurzstrecken einigermaßen kalkulieren kannst, dann solltest Du die Zeit so einteilen, dass Du abends tankst. Für Dich habe ich gestern einmal genau aufgepasst: Und tatsächlich waren es an einer Markentankstelle 4 Cent Preisunterschied zwischen  dem Wert am Morgen (07:30 Uhr) und am Abend.
  2. Tanke bei der günstigsten Tankstelle! Die Marketing-Abteilungen und die Fernsehwerbung suggerieren oftmals, dass Markensprit besser wäre, als der Sprit der freien Tankstelle. An einer großen Raffinerie in Ingolstadt könntest Du dann folgendes beobachten: Sowohl die blauen, gelben Tanklaster als auch die von den kleinen Händlern tanken dieselbe Ware. Da Transparenz die Preise senkt solltest Du also die günstigste Tankstelle suchen und dort tanken. Du bekommst den gleichen Sprit für weniger Geld.
  3. Die dritte Sparmöglichkeit liegt im Verbrauch beim Fahren! Wenn Du also an der Ampel nicht immer einen Kavalierstart hinlegst und auf der Autobahn nicht immer Vollgas gibst oder die in Österreich erlaubte Geschwindigkeit von 130 KM/H ausfährst, dann kannst Du im Verbrauch pro 100 Kilometer jede Menge Benzin einsparen. Hier also nicht die Ersparnis im Einkaufspreis pro Liter Benzin, sondern in der Verbrauchsmenge 
  4. Wenn Du in einem Grenzgebiet wohnst dann kann sich der kurze Blick über die Grenze durchaus lohnen!
  5. Auch der richtige Reifendruck ist wichtig um den Spritverbauch zu senken.
  6. Der Skigepäckträger ist für den Skitransport da! Wenn Du diesen bereits im Frühjahr abmontierst, dann sinkt der Verbrauch.
  7. Mit diesen Tipps kannst Du also in zweifacher Hinsicht sparen: Erstens beim EInkaufspreis und dann bei der insgesamt verbrauchten Spritmenge.

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