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Was ist der eMobility Summit? - Eine Erklärung

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:08
Am 21. und 22. Mai 2012 fand ein Kongress über die Zukunft...

Am 21. und 22. Mai 2012 fand ein Kongress über die Zukunft des Elektroantriebs bei Fahrzeugen in Deutschland im Verlagsgebäude des Tagesspiegels in Berlin statt.

Wichtige Hintergrundinformationen

  • Der eMobility Summit wurde von der Berliner Zeitung der Tagesspiegel ins Leben gerufen.
  • Damit will der Verlag den alternativen Antrieben in Deutschland ein Sprachrohr sein.
  • Dazu wurde auch eine sehr honorige Anzahl an Sponsoren gefunden und die Rednerliste des Kongresses entspricht dem Who is Who aus Energie- und Autoindustrie, sowie auch der Politik.
  • Der bereits zum zweiten Mal stattfindende Kongress will den Elektroantrieb in Deutschland stärker etablieren und bietet Wirtschaft und Politik eine Plattform zur Diskussion und zum Austausch über damit verbundene Themen.
  • Ohne Frage ist der eMobility Summit eine sinnvolle Einrichtung, um den doch etwas schleppenden Fortgang in Bezug auf alternative Antriebe in Deutschland voran zubringen.
  • Ein Treffen der „Mächtigen“ aus diesen Bereichen hilft, geplante Schritte zu beschleunigen oder auch zu ändern, wenn nötig.
  • Ein Kongress im großen Rahmen ist im Grunde nichts anderes, als die Verbandsversammlung der Kleintierzüchter Deutschlands.
  • Ist die Verbandsversammlung der Kleintierzüchter notwendig oder könnte das nicht auch Per Telefon und E-Mail gehen? Nein! Das persönliche Treffen, gleich in welchem Bezug, ist immer effektiver als Kommunikation per Datenweg.
  • Zudem werden die Reden und Entscheidungen auf großen Kongressen wie dem eMobility Summit sofort veröffentlicht.
  • Ein nachträglicher Rückzieher eines Wirtschaftsbosses oder Politikers macht sich dann immer schlecht.

Warum ein Kongress durch eine Zeitung?

  • Weil diese genügend öffentlichen Druck entwickeln kann und die Werbewirksamkeit enorm ist.
  • Nur darum folgen Politik und Industrie der Einladung. Aber warum denn nicht die Stellung der Zeitung in der Öffentlichkeit, für eine gute Sache nutzen.
  • Der Elektroantrieb besitzt genügend Potenzial als Übergangslösung zu den Antrieben mit nicht regenerativen Energien, wie Benzin und Diesel. Da lohnt sich der Aufwand durchaus.
  • Dass der E-Antrieb nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann, muss jedem klar sein, der nur die Anzahl an Fahrzeugen bedenkt, die auf deutschen Straßen unterwegs sind. Über 50 Millionen. Der E-Antrieb ist der Anfang, nicht die Lösung.

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