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Was muss man bei einem Gebrauchtwagenkauf beachten?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:42
Der Gebrauchtwagenkauf ist mitunter eine heikle Angelegenheit.
Damit nichts schief gehen kann, sollten einige, sehr wichtige Dinge beachtet werden. Um beim Gebrauchtwagenkauf auf der sicheren Seite zu sein, sollte man entweder selbst ein wenig Erfahrung mit Autos haben, oder aber einen Fachmann mitnehmen. Dazu eignen sich Gutachter, die allerdings viel Geld kosten. Ein erfahrener Hobbyschrauber sollte aber in jedem Fall beim Gebrauchtwagenkauf dabei sein.

  • Die Gefahren beim Gebrauchtwagenkauf sind in erster Linie schwere und sicherheitsrelevante Mängel. Diese werden häufig bewusst oder unbewusst vom Verkäufer verschwiegen. 
  • Das böse Erwachen erlebt man dann, wenn das Fahrzeug gekauft wurde. Aus diesem Grund müssen folgende Dinge immer überprüft werden.

  • Eine Auflistung der Dinge, auf die unbedingt beim Gebrauchtwagenkauf geachtet werden muss. 
  • Eine erfahrene Person, die einem beim Überprüfen des Gebrauchtwagens zur Seite steht. 
  • Den Führerschein für eine Probefahrt, die auf keinen Fall ausbleiben sollte.

  1. Die Bremsen. Dazu ist eine Probefahrt immer notwendig. Sind die Bremsen in einem schlechten Zustand, sollte man das Auto entweder erst gar nicht kaufen, oder es aber mit einem Trailer in die nächste Werkstatt bringen. 
  2. Der Motor. Dieser muss frei von Öl, aber nicht sauber sein. Ein wenig Dreck ist durch das Fahren immer im Motorraum. Sieht der Motor frisch gewaschen aus, so will man Ihnen wahrscheinlich eine defekte Zylinderkopfdichtung unterschlagen. Und die Reparatur eines solch großen Mangels kostet Sie am Ende mehrere hundert Euro. 
  3. Roststellen. Radkästen und der Unterboden sind besonders bei alten Autos häufig betroffen. Ist das Fahrzeug an tragenden Stellen durchgerostet, wird es nicht durch den nächsten TÜV kommen und der Kauf wäre somit sinnlos.
  4. Kupplung und Getriebe. Lässt sich der Wagen bei einer Probefahrt nur schwer schalten, so muss von einem defekten Getriebe ausgegangen werden. Meist ist beim kaputt gehenden Getriebe zunächst der erste Gang betroffen. Lässt dieser sich nicht einlegen, so muss bald ein neues Getriebe eingesetzt werden. Die Kosten sind nicht zu unterschätzen. 
  5. Motorgeräusche. Klappert der Motor oder klingt er unregelmäßig stotternd, sollte das Fahrzeug möglichst nicht gekauft werden. Die Fehlersuche wäre zu kostenintensiv und zu zeitaufwändig. 


Was ist zu tun?

  1. Schauen Sie sich das Fahrzeug von außen und untendrunter genau an und beachten Sie Roststellen.
  2. Starten Sie den Motor und achten Sie auf ungewöhnliche Geräusche. 
  3. Fahren Sie den Wagen Probe, testen Sie die Gänge und die Bremsen. Schleift oder wackelt irgendetwas, können auch defekte Radlager oder andere Mängel der Grund sein. 
  4. Machen Sie keine Probefahrt ohne erfahrenen Hobbyschrauber oder Automechaniker. Dieser erkennt Probleme eher, als Sie selbst.

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