Was tun, wenn das Kühlwasser eingefroren ist?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:52
Das Kühlwasser für den Motor ist wichtig, um die Temperatur des Motors konstant zu halten.

Gerade bei Temperaturen, die dauerhaft oder zumindest dauerhaft nachts im zweistelligen Minusbereich liegen, besteht die große Gefahr, dass das Kühlwasser für die Motorkühlung einfriert. Wer im Winter nicht regelmäßig den Frostschutz des Kühlwassers überprüfen lässt, könnte eine böse Überraschung erleben.

Das Kühlwasser für den Motor ist bei Autos wichtig, um die Temperatur des Motors einigermaßen konstant zu halten. Da sich der Motor, wenn er in Betrieb ist, stark erhitzt ist er mit Kanälen ausgestattet, durch die eine Pumpe die Kühlflüssigkeit pumpt. Das erhitzte Wasser wird dann unteranderem vom Fahrtwind wieder abgekühlt, ehe es erneut in Richtung Motor gepumpt wird. Ist nun im Winter zu wenig Frostschutzmittel im Kühlwasser kann es dazu kommen, dass die Kühlflüssigkeit einfriert und die Kühlung dadurch versagt.

Hast du deinen Frostschutz überprüfen lassen?

  1. Falls nicht solltest du das schnell tun, denn wenn die Motorkühlung ausfällt, wird es gefährlich. Der Motor läuft schon innerhalb von 2 Kilometern so heiß, dass ein Weiterfahren unmöglich ist. 
  2. Außerdem wird das Wasser sich beim Einfrieren stark ausdehnen, sodass Kanäle, Rohre und Pumpe platzen können. Daraus resultiert dann in den meisten Fällen ein Motorschaden und das wird dann teuer werden. 
  3. Zusätzlich zum Frostschutz hat der Motor noch eine weitere Sicherheitsvorrichtung für einen solchen Fall. Er besitzt eingebaute Froststopfen. Die sind so angebracht und gebaut, dass das Wasser, das sich durch Frieren ausdehnt diese herausdrücken kann und somit mehr platz hat, bevor es Motor und Rohre sprengt. 
  4. Diese Stopfen bieten aber auch keinen dauerhaften und langzeitigen Schutz. War der Motor einmal eingefroren, müssen diese Stopfen dringend erneuert werden.


Was kannst du tun, wenn dein Kühlwasser doch gefroren ist?

  1. Zunächst kannst du versuchen den Motor mit Warmluft aufzutauen. Das ist zum Beispiel möglich mit Heizlüftern oder Infrarotwärmelampen. 
  2. Bei weniger frostigen Temperaturen kann man auch noch mal probieren das Fahrzeug in einer Garage oder einem Parkhaus aufzutauen, jedoch nur, wenn der Weg bis dahin nicht mehr als 2 Kilometer lang ist, weil längeres Fahren mit eingefrorenem Motor unverantwortlich ist.
  3. Im schlimmsten Fall sollte man das Auto abschleppen lassen, vom Abschleppdienst. 
  4. Man sollte den Wagen in eine Werkstatt oder Tankstelle bringen lassen und ihn von Fachkräften untersuchen lassen. Oftmals gibt es auch die Möglichkeit den Wagen in der Garage einer Tankstelle unterzustellen.

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