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Wie bringt man einem Teenager das Autofahren bei?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:42
Bringt man einem Teenager also das Autofahren bei, muss man diesem erklären...

  • Zwar hat der Teenager wohl schon seine praktischen wie auch theoretischen Fahrstunden hinter sich gebracht, jedoch fehlt es ihm an dem nötigen Feingefühl, was die Einschätzung der Verkehrslage und des eigenen Fahrverhaltens betrifft. Auf freier Strecke kommen einem Fahranfänger einhundert Kilometer pro Stunde nicht sehr schnell vor, gilt es aber, mit dieser Geschwindigkeit eine Vollbremsung zu machen, wird das gegenwärtige Tempo allzu oft unterschätzt. 
  • Vielmals ist es Glück, das einen Teenager vor gefährlichen Unfällen bewahrt. Und gerade dies sollte dem Fahranfänger klar gemacht werden. Jugendliche nehmen das Fahren als einen entspannten Prozess wahr, sitzen sie doch fast ausschließlich neben erfahrenen Autofahrern. 
  • Die Konzentration, die für das Fahren eines Autos notwendig ist, entgeht ihnen im Alltag. Teenagern muss klargemacht werden, dass der Verkehr nicht einfach willkürlich dahin gleitet. Es kommt auf das Fahrverhalten aller beteiligten Autofahrer an, wie sich die jeweilige Verkehrssituation vollzieht

  1.  Bringt man einem Teenager also das Autofahren bei, muss man diesem erklären und selbst darauf achten, dass vor dem Umdrehen des Zündschlüssels das Auto auf den jeweiligen Fahrer eingestellt sein muss. 
  2. Der Sitz muss in die optimale Position gebracht werden, wie auch die Seiten- und der Rückspiegel. 
  3. Erst dann kann die eigentliche Fahrt beginnen. Um dem Teenager die Wichtigkeit dieser Einstellungen vor Augen zu führen, sollten Beispielsituationen zum besseren Verständnis herangezogen werden. Was kann passieren, wenn der Sitz falsch eingestellt ist und man erreicht nicht im entscheidenden Moment das Bremspedal? Was kann passieren, wenn ein Blick in den Rückspiegel durch falsche Einstellung nicht möglich ist und man übersieht ein vorbeiziehendes Fahrzeug während eines Überholmanövers auf der Autobahn. 
  4. Schon kleine Fehler können zu schweren Unfällen führen. Dessen muss sich der Teenager klar sein, ansonsten ist eine sichere Fahrweise undenkbar! 
  5. Während des Fahrens sollte man den Teenager auf die derzeitige Verkehrssituation und mögliche Gefahrenquellen hinweisen. Dies sollte jedoch in einem ruhigen Ton geschehen. Gibt man sich ängstlich oder bevormundend, so könnte dies den gegenteiligen Effekt hervorrufen. Der Teenager fühlt sich bevormundet und nimmt den Beifahrer nicht ernst. 
  6. Der Teenager glaubt, alles selbst sehr gut im Griff zu haben. Das Üben auf einem Verkehrsübungsplatz sowie die Teilnahme an einem Fahrtraining, das den Teenager auch auf schwierige Situationen gut vorbereitet, hat sich als vorteilhaft herausgestellt. So erlangt der Teenager die nötige Sicherheit und Fahrpraxis, welche er für ein unfallfreies Autofahren benötigt. 
  7. Denn es kommt darauf an, sich und auch alle anderen Verkehrsteilnehmer gut einschätzen zu können und selbst einen vorausschauenden Fahrstil an den Tag zu legen.

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