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Wie entstehen Turbulenzen?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:07
Man spricht dann auch im Volksmund von einem Luftloch.

Unter Turbulenzen werden im Flugverkehr allgemein Luftströmungen verstanden, welche mit bloßem Auge nicht sichtbar sind und auch vom Radar nicht immer erfasst werden können. Sie verursachen eine Veränderung der Flughöhe der Maschine, die sich oft durch rütteln in der Passagierkabine bemerkbar macht. Man spricht dann auch im Volksmund von einem Luftloch.

  • Das oftmals genannte Luftloch gibt es nicht. Man braucht also keine Angst haben dass Flugzeuge einfach so vom Himmel fallen. Auch die Bedenken dass Flugzeuge den Turbulenzen nicht standhalten würden ist schlichtweg falsch.
  • So unangenehm Turbulenzen in einem Flugzeug auch erscheinen mögen, gefährlich sind sie in der regel nicht.
  • Zur eignen Sicherheit sollte man trotzdem während des gesamten Flugs angeschnallt bleiben.

Die Entstehung von Turbulenzen einfach erklärt

  1. Verursacht werden Turbulenzen durch das Aufeinandertreffen großer Luftmassen mit verschiednen Windrichtungen und Windgeschwindigkeiten.
  2. Oft geschieht das über oder in unmittelbarer Nähe von Gebirgszügen oder im Bereich des sog. Jetstreams, sich verlagernde Starkwindströme in Höhen von etwa 8.000 bis 13.000 Metern über Grund.
  3. Durch den Zusammenstoß solcher, teils heftigen, Luftbewegungen ändert sich plötzlich die Strömungsrichtung und auch die Geschwindigkeit.
  4. Während große Passagierflugzeuge dank ihrer Masse und der relativ großen Flügelspannweite weniger durchgerüttelt werden, sind kleinere Flugzeuge wesentlich stärker betroffen.
  5. Da die plötzlich sehr stark auftretenden Höhenschwankungen durch Turbulenzen mitunter sehr heftig ausfallen können, ist es ratsam dem Personal Folge zu leisten und am besten während des ganzen Flugs angeschnallt zu bleiben. Dies wird von vielen Fluglinien weltweit empfohlen.
  6. Anschnallpflicht herrscht rein rechtlich nur, wenn das Zeichen zum Anlegen des Gurtes erscheint.

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