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Wie funktioniert eine Dampfmaschine?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:52
Die Dampfmaschine gehört zu den wichtigsten Dingen, die jemals erfunden wurden.
Die erste Dampfmaschine wurde 1712 von Thomas Newcomen entwickelt um Wasser aus einem Bergwerk abzupumpen. James Watt, welcher oft fälschlicherweise als der Erfinder der Dampfmaschine bezeichnet wird, verbesserte den Wirkungsgrad dieser Maschine erheblich und lies sich diese "Erfindung" im Jahre 1769 patentieren. Die Erfindung konnte für den antrieb der verschiedensten Maschinen, wie z.B. der Eisenbahn oder einer Webmaschine genutzt werden.

  • Zum betreiben einer Dampfmaschine ist ein Brennstoff, wie z.B. Kohle erforderlich und Wasser.

  1. Zu Beginn muss man den großen Wassertank der Dampfmaschine mit Wasser füllen und die Kohle in das Fach unter dem Kessel einfüllen. Des weiteren ist darauf zu achten, dass alle Leitungen der Maschine frei sind und die Maschine somit ordnungsgemäß in Betrieb genommen werden kann.
  2. Wenn alles hergerichtet ist, kann man die Kohle unter dem Kessel zum glühen bringen um das Wasser im Kessel zu erwärmen. Da Wasser sich bei einer Erwärmung ausdehnt, entsteht ein Druck im Kessel.
  3. Ist der Druck im Kessel hoch genug angestiegen, kann er genutzt werden, um ein großes Rad über eine Speiche antreiben zu können. Der Druck wirkt auf das Ventil, in dem die Speiche sitzt. Die Speiche wird vom druck nach vorne gedrückt und dieser kann entweichen, dadurch fährt der Kolben mit der Speiche wieder zurück.
  4. Falls der Druck im Kessel zu hoch wird, öffnet sich das Überdruckventil des Kessels und der überflüssige Druck entweicht mit einem unangenehmen Pfeifton. Das Feuer unter dem Kessel muss verkleinert werden, damit weniger Wasser erwärmt wird und somit weniger Druck entsteht.

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