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Wie kann man Radarstrafen umgehen?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:50
Jeder Autofahrer kennt die Situation: ärgerlichen Bußgelder.

Jeder Autofahrer kennt die Situation: Radarstrafen und Knöllchen vom einem Blitzer. Sie haben am Morgen ein wenig getrödelt, müssen jetzt zur Arbeit hetzen und kaum sind Sie ins Auto gestiegen, macht es auf der Hauptstraße auch schon „klick“ und Sie sind um ein paar Euro ärmer. Doch wie kann man diese ärgerlichen Bußgelder vermeiden? Mit diesen Tipps zur Vermeidung von Radarfallen sollten unnötige Geldstrafen bald der Vergangenheit angehören.

Radarstrafen umgehen

Points of Interest fürs Navigationsgerät

  1. Moderne Navigationsgeräte bieten die Möglichkeit, sogenannte Points of Interest herunterzuladen. 
  2. Diese basieren auf den Interessen einer Vielzahl von Menschen, daher werden auch viele Radarfallen als Point of Interest gekennzeichnet. 
  3. Diese können auf der Karte angezeigt werden und schon laufen Sie kaum noch Gefahr, in eine Radarfalle zu tappen. 
  4. Es werden dabei nicht nur fest stationierte Blitzgeräte angezeigt, sondern auch beliebte Stellen für mobile Radarfallen. 


Einsatz eines GPS-Reminders

  1. Der GPS-Reminder funktioniert genauso wie die Points of Interest für das Navi. 
  2. Er warnt vor Gefahrenstellen, die im Reminder eingespeichert sind.
  3.  Er informiert Sie zwar auch über scharfe Kurven oder Staus, navigieren können Sie damit allerdings nicht. 


Weitere Tipps und Tricks


Der polnische Freund - Sollten Sie jedoch trotz Beachtung aller genannten Tipps und Tricks in eine Radarfalle geraten sein, so hilft folgender Trick: 

  1. Geben Sie an, dass der Fahrer ein (fiktiver) Freund aus Polen war, dem Sie das Auto geliehen haben. Die Fotos der Radarfallen sind häufig unscharf, und die Beweislast liegt bei der Verfolgungsbehörde. Daher ist diese Methode äußerst erfolgsversprechend.
  2. Der Name sollte natürlich fiktiv sein und der Zeitraum sollte aus Gründen der Verjährung länger als drei Monate sein. 
  3. Die Behörde stellt das Verfahren dann meistens ohne weitere Ermittlungen ein. 
  4. Diese Methode ist jedoch nicht legal und funktioniert auch nur bei Verstößen mit niedrigen Geldstrafen, da die Behörden sonst Ermittlungen beim Halter des Fahrzeuges zu Hause einleiten. 
  5. Wir raten Ihnen hiermit ausdrücklich von der Nutzung dieser Methode ab.
  6. Letztendlich ist die beste Methode immer noch das Einhalten von Geschwindigkeitsbegrenzungen.

 

  • "Die Angaben zu meiner Person stimmen. Ich gebe den Verkehrsverstoß nicht zu. Begründung: Der Verstoß wurde von Wladimir Matyuczenko, Aleje Jerozolimskie, beide Warschau / Polen begangen . Herr Matyuczenko war zum Zeitpunkt der Strafverfügung Fahrzeugführer. Er war zu Besuch in Deutschland und hatte sich mein Auto geliehen. Es liegt außerhalb meiner Kenntnis, dass er damit einen Verstoß gegen die StVO begangen hat. Bitte wenden Sie sich an Herrn Matyuczenko, er ist voraussichtlich in sechs Monaten noch einmal vor Ort. Mit freundlichen Grüßen....."

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