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Wie kann man seine Autobatterie pflegen?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:52
Knackig kalte Temperaturen, Schneetreiben allerorten und Minusgrade, die alles gefrieren lassen.
So sehr sich die einen über den Winter und seine weiße Pracht freuen, so sehr hoffen die anderen auf den baldigen Einzug des Frühlings. Denn wer Tag für Tag sein Auto benötigt, ob zur Arbeit oder für die privaten Besorgungen, der wird schnell feststellen: Die Batterie verliert enorm an Energie. Und jeden Tag hat das Auto mehr Mühe, dass es anspringt und zum zuverlässigen Begleiter wird.

Tatsächlich aber gibt es einige Tricks, die helfen können, die Autobatterie so zu pflegen und zu schonen, dass sie möglichst lange hält. Regel

  1. Nummer eins: Wer sein Auto startet, sollte alle zusätzlichen Geräte wie Scheinwerfer oder Gebläse, Radio oder Zigarettenanzünder ausschalten. Je geringer die Menge des Stroms ist, die beim Starten gezogen wird, desto größer ist die Chance, dass ein Auto problemlos anspringt. 
  2. Darüber hinaus gibt es aber weitere Möglichkeiten, die Lichtmaschine zu pflegen. Wer auf Sauberkeit und möglichst umfassende Trockenheit achtet, ist gut beraten. Denn die Feuchtigkeit, auch via Schmutz, sorgt für Kriechströme, die die Batterien über einen Zeitraum wirkungslos machen.
  3.  Die Pole der Batterie sind oft von einer Oxydation betroffen. Wer bei einem regelmäßigen Blick auf die Autobatterie feststellt, dass sich weiße Schichten bilden, sollte die Pole reinigen und mit speziellem Polfett einstreichen. Dann werden sie besser geschützt. 
  4. Außerdem empfiehlt es sich, den Füllstand der Batterie regelmäßig zu kontrollieren. Denn es gibt auch wartungsfreie Batterien, die über den Sommer an Flüssigkeit verlieren können. 
  5. Wer seine Batterien mit destilliertem Wasser auffüllt, sollte aber Vorsicht walten lassen: Da Batteriesäure ätzend ist, ist Vorsicht beim Umgang mit dem Teil geboten. 
  6. Für Dieselfahrer empfiehlt es sich, in der Werkstatt regelmäßig das Zusammenspiel zwischen Ventil und Steuerzeiten überprüfen zu lassen. Denn das Vorglühen der Dieselmotoren und anschließende Verdichten zieht extreme Strommengen, die für die Batterien eine enorme Belastung darstellen. 
  7. Wessen Batterie einmal gar nicht mehr ihren Dienst tut, kann sich über das Starthilfekabel zu einem anderen Pkw verbinden (auf jeden Fall Pole beachten!) und einen Startversuch wagen. 
  8. Grundsätzlich sollte jeder, dessen Batterie im Winter nur mit Mühe anspringt, darauf achten, dass er nach dem Start eine längere Strecke fährt. Die Batterie lädt sich beim Fahren wieder auf. 
  9. Wer jedoch nur 200 Meter zurücklegt und erneut starten muss, der verlangt seiner Batterie eine Leistung ab, die diese auf lange Sicht nicht leisten kann. 
  10. Ergo: Die dauerhafte Pflege und der sorgsame Umgang mit der Batterie lassen Autofahrer jeden Winter überstehen.

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