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Wie macht man eine Testfahrt mit einem Motorrad?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:50
Ohne Frage wird das Motorrad immer beliebter, doch auch hier bergen sich einige Risiken.

In den wärmeren Monaten zieht es einen wieder nach draußen und nichts ist schöner, als sich den Wind durch die Haare wehen zu lassen und die ersten Sonnenstrahlen zu genießen. So ist es auch kein Wunder, dass neben den Cabrios auch immer mehr Motorräder zu sehen sind, denn die großen Maschinen bieten ein ganz neues Fahrgefühl und wecken ein Gefühl von Freiheit. Wichtig ist aber auch hier, dass man die Modelle vorher genau testet und sich auf eine Probefahrt einlässt.

  • Ohne Frage wird das Motorrad immer beliebter, doch auch hier bergen sich einige Risiken im Straßenverkehr. Statistiken zeigen, dass die Unfallquote hoch ist und oft die Motorradfahrer weitaus verletzter sind bei einem Zusammenstoß mit einem Auto oder Wild.
  • Weitere Risiken, welche sich daraus ergeben sind, dass die Kontrolle über die Maschine verloren werden kann, Kurven oft zu scharf genommen werden, die eigene Geschwindigkeit unterschätzt wird oder aber auch auf die spezielle Schutzbekleidung und den Helm verzichtet wird.

Wenn man eine neue Maschinen testen möchte bzw. kurz vor einem Kauf steht, dann gibt es ein paar notwendige Dinge, welche im vornherein angeschafft werden müssen bzw. welche man klären muss. Nützliche und wichtige Utensilien sind z.B.

  • eine geeignete Maschine, welche ja nach Körpergröße und Führerschein ausgewählt wird
  • die passende Motorradbekleidung bestehend aus Jacke, Schuhen und Hose
  • ein Helm zum Schutz des Kopfes
  • Ausrüstung wie Verbandskasten
  • der Führerschein, da dieser als amtliches Dokument immer mitgeführt werden muss bei einer Fahrt mit dem Motorrad

Auch bei einem Test für ein Motorrad kann man Schritt für Schritt vorgehen um wirklich das richtige Modell für sich zu finden und sein Geld richtig anzulegen. 

  1. Schutzbekleidung anziehen und darauf achten, dass Hose, Schuhe und Jacke richtig sitzen und nicht verrutschen.
  2. Die Maschine von außen genau betrachten- Gibt es auffällige Mängel wie Kratzer oder Beulen? 
  3. Überprüfung der Reifen - Dazu gehören der Zustand des Materials und die Profiltiefe. Diese muss mindestens 1,6mm betragen.
  4. Technische Geräte testen wie den Motor und auffällige Geräusche, die Lichtmaschine und die einwandfreie Funktion des Tachos.
  5. Die Maschine starten und sicher und langsam anfahren. Am besten auf geschlossenem Gelände erst die Bremsen und die Beschleunigung testen,
  6. Bei der Fahrt selber ist darauf zu achten, wie das Fahrgefühl ist, ob sich die Maschine gut lenken lässt und wie diese im Verkehr reagiert.
  7. Wenn all dies geklärt ist und man sich sicher fühlt, dann steht dem Kauf nichts mehr im Wege.

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