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Wie pflegt man Autolack richtig?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:42
Die richtige Pflege des Autolacks ist ein Garant für lang anhaltende Farbtiefe.

Die richtige Pflege des Autolacks ist ein Garant für lang anhaltende Farbtiefe und ein sehr gutes Argument beim Autoverkauf. Mit rund 2 Stunden Arbeitszeit lässt sich ein gebrauchtes Auto wieder beinahe auf Neuwagenglanz bringen.

  • Wichtig ist, dass die Arbeiten nicht bei extremer Kälte oder in der prallen Sonne durchgeführt werden. 
  • Beide Zustände sorgen dafür, dass sich das Wachs verhärtet und Rückstände hinterlassen. 
  • Zu dem kann die Gefahr bestehen, dass sich kleine Partikel in den Lack einbrennen. 
  • Des Weiteren sollte man die Gebrauchsanweisungen der einzelnen Produkte genau lesen.

  • Notwendig für die Aktion sind zwei bis drei weiche Wischtücher, am besten aus Mikrofaser; ein weicher Schwamm, etwas Autoshampoo, eine Wachspolitur und ein Lackreiniger.

  1. Damit der Wagen auch schonend gereinigt wird, muss das Fahrzeug zuerst gründlich gewaschen werden. Dazu sollte man in eine Waschbox fahren und das Auto mit einem Hochdruckreiniger vom gröbsten Schmutz befreien. 
  2. Der nächste Schritt wäre die Handwäsche. Dazu nimmt man einen weichen Schwamm und etwas Autoshampoo. Der Wagen wird so von festsitzendem Schmutz und Fetten befreit. Wenn das Fahrzeug nach diesem Schritt immer noch verschmutzt ist und übersät ist mit kleinen Partikeln Flugrost, Baumharz oder Teerrückständen, sollte man einen speziellen Lackreiniger benutzen. Die meisten Produkte werden mit einer Knete geliefert. 
  3. Man sprüht auf den Lack den Reiniger und wischt mit der Knete über den Lack. So wird das Fahrzeug porentief sauber. Anschließend muss man das Auto mit klarem Wasser abspülen. 
  4. Wichtig ist immer, dass auf dem Lack keine größeren Fremdkörper vorhanden sind und diese dann mit vollem Elan in den Lack einmassiert werden. Schließlich würde das Auto nach der Wäsche schlimmer aussehen als vorher. 
  5. Bevor das Wachs aufgetragen werden kann, muss das Auto vollständig abgeledert und trocken sein. Handelt es sich bei dem Fahrzeug um einen Neuwagen, so reicht ein normaler Autohartwachs. Ältere Fahrzeuge kann man ruhig mit einer Wachspolitur behandeln, diese entfernt zusätzlich kleine Kratzer. 
  6. Das Wachs oder die Politur werden mit einem weichen Tuch aufgetragen und mit kreisrunden Bewegungen verteilt. Nach kurzem Antrocknen, werden die Rückstände mit einem neuen sauberen Tuch weggewischt. Man sollte sich immer nur kleine Partien vornehmen und alles nacheinander behandeln, ansonsten trocknet der Wachs richtig fest.
  7. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn das Fahrzeug glänzt in voller Pracht. Des Weiteren schützt ein Wachs wie eine Versiegelung vor UV-Strahlen, Harzen, Salz, Insekten und Vogelkot. Schmutz kann sich nicht festsetzen. Durch das abperlende Verhalten, sind folgende Reinigungen einfacher. In der Regel reicht es aus, das Fahrzeug mit einem Hochdruckreiniger abzuspritzen und abzuledern.
  8. Das komplette Lackreinigungsprogramm sollte man zwei- bis dreimal pro Jahr durchführen, vor allem vor und nach dem Winter.

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