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Wie viel Auto braucht der Mensch? – Das Verhältnis von Mensch und Auto

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:28
Mensch und Auto haben ein besonderes Verhältnis.
Braucht der Mensch überhaupt ein Auto? Der frischgebackene Führerscheininhaber wird kräftig nicken und sicher sein, dass der Mensch ein Auto braucht, möglichst viel. Viel bedeutet in dem Fall – ein Auto für sich ganz alleine. Ökonomische und ökologische Überlegungen sind bei ihm selten ein Thema.

Mensch und Auto – finden Sie raus, wie viel Auto Sie brauchen

  • Zu welchem Zweck genau brauche ich ein Auto?
  • Fahre ich sehr viel? Kurze Strecken oder lange Touren?
  • Wen oder was muss ich damit transportieren?
  • Muss ich evtl. auch einen Wohnwagen oder Hänger mitführen?
  • Wer fährt alles mit diesem Wagen? Jeder Fahrer muss den Wagen problemlos bedienen können.
  • Wie hoch darf der Anschaffungspreis sein?
  • Ist eine Finanzierung oder Leasing eine Option?
  • Wie teuer darf der Wagen im Unterhalt sein?
  • Kosten für Steuer und Versicherung vergleichen.
  • Zusatzkosten? (Inspektionen, Werkstatt, Reifen und Ersatzteile)
  • Wie viel Liter und was genau verbraucht der Wagen?
  • Kommt ein Auto mit Gasanlage in Betracht? Ein Elektroauto?

Menschen und ihre Auto-Wünsche

Die junge Familie, die 2 Kinder nebst Kinderwagen und Großeinkauf transportieren muss, wird ebenfalls sagen: „Ja, der Mensch braucht ein Auto und er braucht möglichst viel Auto.“ Viel, das steht in diesem Fall für groß, großer Innenraum und großer Kofferraum.

Bei anderen Autobesitzern steht im Vordergrund, wie oft sie ein Fahrzeug benötigen. Hier wird die Aussage lauten: „Ich benötige das Auto viel.“ Er braucht viel Auto, weil er viel fährt.

Einige Menschen behaupten von sich, dass sie gar kein Auto brauchen. Für den Weg zur Arbeit nutzen sie öffentlichen Verkehrsmittel, in der Freizeit das Fahrrad und der nächste Supermarkt ist fußläufig erreichbar. Sie benötigen tatsächlich selten ein Auto.

Mensch und Auto, zwei die sich mögen aber das Verhältnis wird nicht gut gehen, wenn sie nicht zusammen passen.

Der Fahranfänger, der das teure Sportcoupé mit dem Begrenzungspfosten des Parkplatzes verknotet hat, würde sich wünschen, im Vorfeld den Bausparvertrag lieber anderweitig angelegt zu haben. Ein kleiner gebrauchter Wagen wäre wohl zunächst die günstigere Alternative gewesen.

Die junge Familie hätte sich vermutlich besser gleich für einen Kombi entschieden. Wer kaum fährt, der wäre vielleicht am glücklichsten mit einem preiswerten Kleinwagen, der wenig Kosten verursacht, aber verfügbar ist, falls der Nachbar sein Fahrzeug dann doch nicht verleihen mag. Das Verhältnis muss passen von Mensch und Auto.

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