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Worauf ist beim Kauf eines GPS zu achten?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:48
Das Thema der GPS-Navigation hat in den letzten Jahren rasant an Bedeutung gewonnen.

Das Thema der GPS-Navigation hat in den letzten Jahren nicht nur schnell an Bedeutung gewonnen, die schier unendlich große Auswahl an Endgeräten zeigt auch das Interesse der Kunden an entsprechenden Geräten. Wer ein GPS für das Auto kaufen möchte, steht dabei zunächst vor einer der wichtigsten Entscheidungen: Welche Bauart soll es sein? Weiterhin ist es wichtig im Vorfeld zu definieren welche Funktionen das Gerät beherrschen soll und ob noch andere Nutzungsszenarien wie der Einsatz zu Fuß oder per Fahrrad auftreten könnten.

  • Die Bedienung während der Fahrt ist in jedem Fall auf ein Minimum zu beschränken, denn auch wenn Touchscreens und einfache Menüstrukturen die Bedienung wesentlich vereinfachen, lenkt jeder Eingriff des Fahrers in die laufende Navigation ab. 
  • Die Sicherheit der Fahrzeuginsassen und anderer Verkehrsteilnehmer geht immer und in jedem Fall vor und kann im Zweifelsfall vor Gericht gegen den Fahrer gewertet werden.

  1. Zunächst gibt es die bekannten und im Vergleich sehr teuren Einbaugeräte. Diese fügen sich nahtlos in den DIN-Schacht der Mittelkonsole ein und erlauben es, den Ton der Navigationsstimme über das interne Soundsystem wiederzugeben. 
  2. Sofern eine fest installierte Antenne mit dem Navi verbunden ist, wird der Empfang auch in schwierigen Situationen nicht so schnell abbrechen. 
  3. Großer Beliebtheit erfreut sich auch die Klasse der mobilen Navigationsgeräte. Diese können mittels eines Halters entweder an der Fronscheibe oder auf den Lüftungsschlitzen befestigt werden und haben eine integrierte Antenne. 
  4. Einige Modelle bieten eine Anbindung an das Autoradio per Bluetooth, andere können aktuelle Stauinformationen per TMC oder über das Internet empfangen. 
  5. Das Kartenmaterial ist in der Regel fest installiert oder kann mittels einer Speicherkarte integriert werden. Auch eine Synchronisation, z.B. zur Routenplanung, mit dem PC ist oftmals möglich. 
  6. Diese Geräte gibt es bereits ab 60-100,- Euro, top ausgestattete Modelle bis hin zu mehreren hundert Euro. 
  7. Als letzte Möglichkeit bietet sich das Handy bzw. Smartphone als Navigationslösung an. Ebenfalls per Halterung installiert, besitzen diese Lösungen integrierte Antennen und bieten fest installiertes und per Internet drahtlos nachrüstbares Kartenmaterial. 
  8. In der Regel sind hier Navigationsprogramme kostenpflichtig (egal ob off- oder online Lösung), lediglich Nokia bietet seit neustem weltweit kostenlose Navigation auf ausgewählten Modellen an.
  9. Egal für welche Lösung man sich entscheidet, das Kartenmaterial sollte mindestens einmal im Jahr auf den neuesten Stand gebracht werden um den Nutzer nicht auf Umwegen zum Ziel zu führen. 
  10. Wer gerne zusätzlich eine Fußgänger und/oder Fahrradnavigation benötigt, sollte sich verstärkt nach portablen Lösungen umsehen, hier wird oftmals ein solcher Modus umsonst mitgeliefert. 
  11. Für technisch weniger versierte Kunden kommen zusätzlich die Installationskosten einer fest installierten Lösung zum Kaufpreis dazu, wobei die Einrichtung der Halterungen für mobile Lösungen mit wenigen Handgriffen für Jedermann in wenigen Minuten machbar ist.

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