Foto: Shutterstock.com

Wozu führt Aquaplaning?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 13:54
Regnet es nach längeren Trockenperioden stärker, so kann dies zu Aquaplaning führen.

Besonders nach längeren Zeiten der Trockenheit ist die Gefahr des Aquaplanings sehr hoch. Dies kommt daher, dass das durch den Regen entstehende Wasser auf der Fahrbahn nicht schnell genug vom Boden aufgenommen wird. Dadurch entsteht auf der Straße ein Wasserfilm, welcher für eine erhöhte Rutschgefahr auf der Straße sorgt. Hier ist es wichtig, die Fahrweise entsprechend anzupassen.

  • Kommt es nach einer längeren Trockenperiode zu einem heftigen Regenfall, so entsteht Aquaplaning. Hier sollten Sie unbedingt Ihre Fahrweise entsprechend anpassen. Besonders wichtig ist hier auch eine Bereifung Ihres Fahrzeugs mit gutem Profil.
  • Vermeiden Sie starke Bremsungen. Durch das Aquaplaning ist eine erhöhte Rutschgefahr vorhanden.
  • Auch sollten Sie riskante Fahrmanöver unbedingt vermeiden. Besonders gilt dies beim Überholen von langsameren Fahrzeugen auf der Landstraße.

  1. Bei Aquaplaning sollten Sie die Geschwindigkeit deutlich verringern und möglichst vorausschauend fahren. Halten Sie dabei vor allem genügend Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen.
  2. Ist ein stärkerer Niederschlag angekündigt, sollten Sie vor Fahrtantritt unbedingt den Reifendruck überprüfen und gegebenenfalls anpassen. Ein zu geringer Reifendruck hat negative Auswirkungen beim Fahren bei Aquaplaning.
  3. Auch sollten Sie beachten, dass sehr breite Reifen sich negativ auf das Fahrverhalten bei Aquaplaning auswirken. Schmalere Reifen neigen nicht so sehr zum Aquaplaning wie Breitreifen.
  4. Bei Spurrinnen auf der Fahrbahn ist erhöhte Vorsicht geboten, da sich in diesen das Wasser ansammelt und damit zum erhöhten Aquaplaning führt. Wenn es der Verkehr zulässt, sollten Sie nicht direkt in diesen Spuren fahren, sondern etwas versetzt zur Seite.
  5. Wenn Sie merken, dass das Fahrzeug zur Seite abdriftet, sollten Sie unbedingt heftige Lenkbewegungen vermeiden. Wenn das Fahrzeug, oder besser gesagt die Reifen, wieder besseren Halt auf der Fahrbahn bekommen, kann es passieren, dass durch eine starke Querstellung der Vorderräder das Fahrzeug ausbricht.
  6. Viele Menschen glauben, dass in das Fahrzeug eingebaute Sicherheitssysteme wie ABS oder ESP die Gefahr bei Aquaplaning erheblich verringern. Dies ist allerdings nicht der Fall, da auch diese Systeme das Aquaplaning nicht verhindern können. Deshalb ist es sehr wichtig, auch bei dem Vorhandensein dieser Systeme auf die richtige Fahrweise zu achten.
  7. Wenn der Niederschlag beginnt, achten Sie vermehrt darauf, wie stark sich der Niederschlag entwickelt. Kommt es zu sehr heftigen Regenfällen, so sollten Sie mit Aquaplaning auf der Fahrbahn rechnen und sich sofort auf eine angepasste Fahrweise einstellen. Je eher Sie sich auf die Gefahr des Aquaplanings einstellen, desto eher sind sie in der Lage, akute Gefahren hierdurch zu vermeiden.

Kommentare