Bisphenol A - Eine Gefahr für unsere Gesundheit?
Seite druckenVorwort:
Die Medienresonanz war gewaltig: Bisphenol A, eine an sich unscheinbare Verbindung aus Phenol und Aceton, wird für hormonelle Veränderungen im menschlichen Erbgut und für die Entstehung von Krebs verantwortlich gemacht.
Der Stoff Bisphenol A hat eine große wirtschaftliche Bedeutung als Ausgangsstoff für die Synthese verschiedener Kunststoffe auf der Basis von Polyestern oder Epoxidharzen. Als Weichmacher findet sich Bisphenol A auch in vielen Gegenständen des Alltags, man denke nur an Verpackungen von Lebensmitteln oder Getränken. In Epoxidharzen enthaltenes Bisphenol A dient als Beschichtung metallischer Behälter wie Konservendosen. Die Harze und Kunststoffe selber sind nicht gesundheitsschädlich, jedoch kann unter gewissen Umständen das enthaltene Bisphenol A austreten und in den Lebensmittelkreislauf gelangen. Erwärmen und der Kontakt mit Säuren, wie in Fruchtsäften enthalten, setzt den gebundenen Stoff frei.
Bitte beachten:
- Der Stoff wird von einigen Forschen für die zunehmende Unfruchtbarkeit der Männer verantwortlich gemacht.
- Auch Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen und chronische Fettleibigkeit soll Bisphenol A auslösen.
- Der Stoff greift in die Gehirnentwicklung ein und sorgt in Tierversuchen für die Verweiblichung männlicher Versuchstiere.
- Änhlich umstritten für die Gesundheit des Menschen sind künstliche Zuckerzusatzstoffe wie zum Beispiel Aspartam.
Video zum Thema:
Schritt-für-Schritt Anleitung:
Wo steckt überall Bisphenol A drin?
- In Getränkedosen, Lebensmittelverpackungen, Kinderspielzeug, ja sogar auf Kassenbons findet sich der gefährliche Stoff.
- Der Endverbraucher ist täglich einer Dosis ausgesetzt, die unter Umständen große Auswirkungen auf den Hormonhaushalt haben kann.
- Gerade Kleinkinder sollten von Bisphenol A-haltigen Erzeugnissen ferngehalten werden.
- Die Verwendung des Stoffes in Babyfläschchen wurde bereits verboten.
Wie vermeidet man den Kontakt?
- Ganz vermeiden lässt sich der Kontakt mit Bisphenol A leider nicht.
- Jedoch kann durch den Verzicht auf Kunststoffprodukte und Verpackungen das Risiko schwerer Erkrankungen verringert werden.

