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Was tun gegen eine Facebook-Sucht?
Seite druckenVorwort:
Internetsucht ist ein weitverbreitetes Phänomen - in Mitteleuropa gelten rund 5-10 Prozent aller Internetnutzer als betroffen. Das Online-Netzwerk Facebook gehört dabei neben Chatrooms und Online-Glücksspielen zu den Webseiten mit einem besonders hohen Suchtpotential.
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Bitte beachten:
Wenn bei Ihnen mehr als zwei der folgenden Symptome auftreten, dann sind Sie vermutlich Facebook-süchtig.
- hohe Nutzungszeiten (mehr als 10 Stunden pro Woche), die nicht in Verbindung mit einer beruflichen Tätigkeit stehen
- unkontrollierbares Verlagen, sich bei Facebook einzuloggen
- erhöhte Reizbarkeit und Nervosität, wenn kein Internet zur Verfügung steht
- Unfähigkeit, selbst gesetzte Nutzungszeiträume einzuhalten
- Vernachlässigung des sozialen Umfeldes
- Verheimlichen des Ausmaßes des eigenen Facebook-Konsums gegenüber Freunden/Bekannten, Schuldgefühle
- Erschöpfung, Depressionen, Burn-Out, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit
Dinge die benötigt werden:
- Selbstvertrauen
- Willenskraft
- und eine Person, der Sie vertrauen können
Schritt-für-Schritt Anleitung:
- Nehmen Sie das Problem ernst und gestehen Sie sich selbst gegenüber ein, dass Sie internetsüchtig sind. Verdeutlichen Sie sich das Ausmaß ihrer Sucht.
- Vertrauen Sie sich einem guten Freund oder einer anderen Ihnen nahestehenden Person an.
- Reduzieren Sie Ihre Facebook-Zeiten auf ein festgelegtes Maß, zum Beispiel eine halbe Stunde pro Tag. Treffen Sie dazu eine entsprechende Abmachung mit einer Person Ihres Vertrauens. Auch die Installation einer Software, die nach Ablauf eines festgelegten Zeitraums einen Warnton ausgibt oder die Internetverbindung trennt, kann hilfreich sein.
- Erstellen Sie eine Liste mit Tätigkeiten, die Sie anstelle des Facebook-Konsums angehen möchten. Besonders hilfreich ist die Aufnahme eines neuen Hobbys, oder die Mitgliedschaft in einem gemeinnützigen Verein.
- Wenn dies alles nichts hilft, ist die Löschung des eigenen Accounts eine schmerzhafte, aber effektive Möglichkeit, das Suchtverhalten zu bekämpfen.
- Wenn Sie das Problem selbst nicht in den Griff bekommen, sollten Sie auf jeden Fall die professionelle Hilfe eines Psychologen oder einer Suchtberatungsstelle hinzuziehen.
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Mein 11jähriger wollte unbedingt auch einen Account! Jetzt will er nicht mehr!
Nun nutze ich facebook anders. Ich begebe mich mit verschiedenen erfundenen Profilen auf Schwachstellensuche bei den Accounts meiner Verwandten und Bekannten, vor allem bei den vielen Kindern aus meinem Bekanntenkreis....und werde mit Entsetzen ständig fündig wie leichtsinnig die Menschen posten, wie schlecht bis gar nicht sie über die Privatsphäre informiert sind....usw...und mache die Betroffenen schleunigst darauf aufmerksam. Zuerst sind sie bös, weil ich "spioniere" aber dann sind sie heilfroh, denn wenn ich nur spionieren wollte, hielte ich ja dicht und würde mich ergötzen...so schauts aus!
Vor allem die vielen Kids wissen nicht, wie sie sich damit schaden können. zB bei der Lehrstellensuche: "Zeige mir dein facebookprofil und ich sage dir, wer du bist."
"Ich habe nichts öffentlich!!!! Und einen falschen Namen auch!!!"
"Nichts öffentlich? Falscher Name?"
"Na, das glaubst du doch wohl selber nicht!"
Und dann staunen sie, wenn ich die Schwachstrellen aufzeige!
Und ich bin kein Hacker sondern nur eine vorsichtige Mama, die nicht mal vom Fach ist!
Schaden durch facebook und Co. ist vielleicht die heilsamste Methode gegen die Sucht, aber muss es erst so weit kommen?