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Wie kann man Vitaminmangel verhindern?

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Veröffentlicht: 13.08.10

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind über 70% aller Arztbesuche ernährungsbedingt! Es wird also Zeit, sich mit dem Thema Ernährung auseinanderzusetzen. In den letzten Jahrzehnten werden Vitamine im Großteil unserer Lebensmittel immer weniger. Dabei ist der Nährstoffverlust durch verschiedene Faktoren bedingt, wie z.B. Überdüngung, Pestizide, Monokulturen, frühreife Ernten, lange Transportwege und lange Lagerungszeiten. Wie können wir also die Vitamine bekommen, die wir täglich brauchen? Dafür ist auf jeden Fall ein nicht schlechter Geldbeutel notwendig. Wobei man, wenn man ständig zum Arzt rennt, auch sehr viel Geld ausgibt, daher gleicht sich das sogar aus.

Vitamine
Foto: Shutterstock.com

Bitte beachten

  • Bei Mangelernährung Befindlichkeitsstörungen wie Kopfschmerzen/Migräne, Allergien, Verdauungsprobleme, Schlaflosigkeit und viele mehr. 
  • Neben diesen eher leichten Befindlichkeitsstörungen entstehen aber auch schlimme Krankheiten, darunter z.B. einige Krebsarten, Osteoporose, Arthrose, Rheuma und Herz- Kreislauferkrankungen.

Video zum Thema:

Vitaminmangel verhindern:

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich die Vitamine täglich zuzuführen, die man braucht:

  1. Wenn Sie einen eigenen Garten haben, ist es lohnenswert, dort Gemüse und Obst anzubauen. Sie sollten dabei möglichst vielfältig anbauen, denn verschiedene Obst- und Gemüsesorten beinhalten verschiedene Vitamine. 
  2. Um alle zu bekommen, sollte man daher auf einseitige Ernährung verzichten. Wenn man keinen Garten hat, sollte man sich wenigstens Biogemüse kaufen.
  3. Essen Sie Obst möglichst frisch und möglichst viel (5 Portionen Obst/Gemüse am Tag, je 150 bis 200g). Das heißt, Sie sollten es möglichst nicht erst kochen. Dabei gehen viele Vitamine verloren.
  4. Wenn Sie Reis, Nudeln, Brot oder ähnliches essen, achten Sie darauf, dass es Vollkornprodukte sind. Bis zu 80% der Vitamine sind ansonsten schon dadurch weg.
  5. Vitamin B12 bekommt man fast nur durch tierische Lebensmittel, daher ist es nicht ratsam, vegan zu leben. Wenigstens ein bisschen Fleisch sollte man jede Woche zu sich nehmen. Besser noch ist Fisch.
  6. Vermeiden Sie Fast-Food. Dazu zählt alles, wo Sie zunächst eine Folie aufschneiden, eine Tüte aufreißen oder eine Dose öffnen.
  7. Selbst wenn Sie alle diese Punkte befolgen, ist es gut möglich, dass sich irgendwo ein kleiner Mangel durchsetzt. 
  8. Um ganz sicher zu gehen, lohnen sich daher Nahrungsergänzungsmittel, wobei Sie dabei darauf achten müssen, dass es sich um pflanzliche Vitamine handelt (chemische kann der Organismus nicht aufnehmen), dass die Produkte eine hohe Bioverfügbarkeit haben (das ist ein Wert dafür, wie schnell und damit auch in welchen Mengen die Vitamine zu den Zellen gelangen), dass es sich um Kombinationsprodukte handelt (die meisten Nährstoffe brauchen ihre Trägersubstanzen, sonst können sie nicht aufgenommen werden) und dass Sie die Produkte nicht überdosieren. 
  9. Überdosierungen sind bei B-Vitaminen und Vitamin C allerdings nicht möglich.

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