asklubo.com » Freizeit & Hobbys » Wie macht man einen einfachen Animationsfilm?
Wie macht man einen einfachen Animationsfilm?
Seite druckenVorwort:
Während immer mehr Leute Videos mit Camcorder oder Fotoapparaten aufnehmen, gewinnt ein alter Trend, die Stop-Motion Videographie, immer mehr Freunde. Das es wenig Aufwand und Material benötigt um selber einen einfachen Stop-Motion Animationsfilm aus vielen Einzelfotos zu erstellen, zeigen wir Ihnen.
Foto: Shutterstock images
Bitte beachten:
- Bei einem Stop-Motion Animationsfilm ist das Storyboard von größter Bedeutung, es legt genau fest, was wann und wie zu passieren hat und sollte daher immer und strikt beachtet werden.
- Aber auch äussere Einflüsse wie ein offenes Fenster oder ein nervöser Hund können die liebevoll aufgebaute Szenerie im Nu zerstören.
Dinge die benötigt werden:
- Generell benötigt man für die Stop-Motion Aufnahme lediglich eine Fotokamera und ein Setting, also einen Ort, an dem der Film spielen soll.
- Mehrere Orte und Perspektivwechsel werten den Film hinsichtlich Spannung und Unterhaltung natürlich auf.
- Auch ein Stativ kann helfen, immer die gleiche Kameraposition beizubehalten und somit für Ruhe innerhalb der Szenerie zu sorgen.
- Als Lichtquellen kann man einfache Haushaltsmittel nehmen: Ein Baustrahler oder eine Schreibtischlampe reichen oftmals aus um erste Versuche im Bereich des Stop-Motion Animationsfilms zu machen.
- Eines der wichtigsten Elemente eines Stop-Motion Animationsfilms ist das Storyboard, hier wird im Vorfeld skizziert wie eine Szene ablaufen soll, welche Objekte und Akteure sich bewegen und wie die generelle Handlung abläuft.
Schritt-für-Schritt Anleitung:
- Kamerakarte leeren und überprüfen, ob der Akku voll ist
- Alle Fenster schließen, "hibbelige" Tiere kurzzeitig in einem anderen Raum schicken um ein Verwackeln des Szenenbildes zu vermeiden
- Szenenhintergrund aufbauen und herrichten
- Kamera auf Stativ aufbauen und arretieren
- Kamerablickwinkel ausprobieren und die spätere Filmposition festlegen
- "Akteure" in die Szene setzen
- Licht ausrichten
- Testbild machen (gibt es Über- oder Unterbelichtungen?)
- Gegebenenfalls Kamera neu einstellen oder Licht dimmen bzw. aufdrehen
- Erstes Szenenbild inklusive aller Akteure aufbauen, mit dem Storyboard vergleichen
- Ein letztes Testbild. Wenn es gut ist, kann mit dem "Filmen" begonnen werden
- Erstes Filmbild schiessen
- Nächsten Bewegungsablauf ausrichten (nur minimale Bewegungen seitens der Akteure)
- Nächstes Bild, danach wieder Neuausrichtung
- So lange wiederholen, bis die erste Szene "im Kasten" ist
- Storyboard zur Hand nehmen, die nächste Szene wie oben beschrieben herrichten und schiessen
- Wenn alle Szenen geschossen sind, Bilder auf den Computer ziehen
- Mit einem Video- oder Stop-Motion-Programm zusammensetzen
- Nachvertonung bzw. Musik hinzufügen und auf die Szenen abstimmen
- Erste Fassung ansehen
- Wenn gewünscht noch Farbänderungen hinzufügen
- Übergänge zwischen den Szenen einfügen (z.B. "Überblenden")
- Als letzten Schritt der Videobearbeitung einen Titel und Abspann hinzufügen
- Video exportieren, dabei gilt es zu beachten wo das Video publiziert werden soll: Auf DVD, im Internet (z.B. YouTube) in Powerpoint oder auf das Handy?
- Exportierten Film auf Bild- und Tonfehler überprüfen, gegebenenfalls neu exportieren um Fehler zu beheben
- Das Video seinen Freunden und der Familie zeigen
Seite drucken

