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Blitze fotografieren? - So klappt's

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Veröffentlicht: 15.07.13

Eine besondere Herausforderung in der Fotografie ist das Blitze fotografieren. Auf diesem Weg können die Fotografen spektakuläre Bilder erzielen, welche sogar auf einigen Internetseiten oder in der Presse veröffentlicht werden können. Besonders gut ist ein Bild, wenn der Blitz einen Fernsehturm oder die Spitze einer Kirche trifft. Spektakulär ist auch, wie diese Naturgewalten einen Baum zerteilen und fällen können.

Blitze fotografieren
Foto: Shutterstock.com

Dinge die benötigt werden:

  • Der Standort sollte so gewählt werden, dass die eigene Person nicht gefährdet wird.
  • Am besten ist es, wenn aus einem Haus oder Auto die Bilder geschossen werden.
  • Wer derartige Schnappschüsse machen möchte, muss auch einen festen Standort für das Stativ finden, wobei die Kamera auch nicht dem Regen ausgesetzt werden sollte.

Video zum Thema:

Wichtige Tipps:

Zu den weiteren Vorbereitungen gehört, dass der Auslöser auf manuell umgeschaltet wird. Die spektakulärsten Aufnahmen sind nur bei Dunkelheit zu erzielen. Die Blende ist weit zu öffnen und die Belichtung wird auf 5 bis 30 Sekunden eingestellt. Damit Blitze fotografieren zum Erfolg wird, sollte mit der Belichtung etwas experimentiert werden, um zu sehen, mit welcher Zeitspanne die besten Bilder zu bekommen sind. Sehr gute Fotografen fotografieren nicht nur den Blitz, sondern haben auch einen kleinen Bereich der Landschaft oder von Gebäuden mit auf den Bildern. Die Kamera wird in die Richtung ausgerichtet, wo die meisten Blitze zu erwarten sind. In gewissen Abständen wird der Auslöser betätigt und jetzt kann nur gehofft werden, dass innerhalb der Belichtungszeit auch ein Blitz am Himmel erscheint. Die meisten Versuche werden Fehlschläge sein und nur wenige aufnahmen zeigen einige Blitze. Wer ausgewählte Naturaufnahmen vor seiner Linse bekommen möchte, muss besonders viel Geduld haben. Von Hunderten Aufnahmen ist in einigen Fällen nur ein einziges Bild ein echter Treffer geworden. Mit einem guten Bearbeitungsprogramm für Bilder, können die Aufnahmen westlich spektakulärer gestaltet werden und die Betrachter bekommen den Eindruck, der Fotograf muss sich in einer gefährlichen Situation befunden haben.

Ein beeindruckendes Schauspiel wurde am 28. Februar 2013 fotografiert. An diesem Tag gab Benedikt XVI. unerwartet seinen Rücktritt bekannt. In der gleichen Nacht schlug ein Blitz in die Spitze vom Petersdom ein, welcher sogar sehr gut fotografiert wurde. Derartige Blitze zu fotografieren ist die hohe Schule der Fotografie. Die gläubigen Menschen sahen hier ein Zeichen von ganz oben, indem Gott einen Blitz gesendet hat, was als Zustimmung für das Handeln des Papstes gesehen wurde. Diese Aufnahme wurde in mehreren Zeitungen gedruckt und war auf allen Nachrichtensendern zu sehen, denn der Fotograf hatte zur richtigen Zeit den Auslöser betätigt.

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