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Was versteht man unter einer Mondfinsternis?

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Veröffentlicht: 04.10.11

Mondfinsternisse wurden schon in der Antike bemerkt und als schlechtes Omen gedeutet. Um sie wurden zahlreiche Mythen gesponnen, wie bei allem Unerklärbaren. Bei den Germanen wurde der Mond von einem Wolf verschlungen, in China war es ein Drache, in Griechenland wurde der Mond durch Zauberinnen verhext. Vorhersagen kann man die Mondfinsternis ebenfalls schon lange, nur nicht so genau wie heute mit Datum, Uhrzeit, Ort und Art.

Mondfinsternis
Foto: Shutterstock.com

Bitte beachten

  • Etwa ein- bis zweimal im Jahr kommen wir in den Genuss einer totalen Mondfinsternis. 
  • Die Nächste wird am 10. Dezember 2011 am späten Nachmittag bei hoffentlich gutem und klarem Wetter zu sehen sein.

Dinge die benötigt werden

  • Bei einer totalen Mondfinsternis liegen Sonne, Mond und Erde auf einer Linie, nur so kann sich der Vollmond gänzlich im Erdschatten befinden.
  • Bei einer partiellen Mondfinsternis befinden sich nur Teile des Vollmondes im Kernschatten der Erde, der Rest liegt im Halbschatten.
  • Bei einer Halbschattenmondfinsternis bleibt der ganze Vollmond im Halbschatten der Erde, diese Mondfinsternis ist mit bloßem Auge kaum wahrnehmbar.
  • Eine Sonnenfinsternis kann auch ringförmig auftreten, was aber bei einer Mondfinsternis nie der Fall sein kann. Dann müsste der Mond so weit von der Erde entfernt sein, dass der Erdschatten nicht mehr auf den Mond trifft. Das ist nie möglich, der Mond bleibt immer in Reichweite unseres Schattens.
  • Die wichtigste Voraussetzung für die Wahrnehmung der Mondfinsternis ist gutes Wetter. Der Himmel muss wolkenlos und klar sein, damit man in den Genuss des Spektakels kommt.
  • Bei einer Mondfinsternis braucht man seine Augen nicht zu schützen, eine Fotokamera braucht keinen Filter. Hilfreich beim Anschauen ist ein Fernglas.

Video zum Thema:

  1. Zuerst tritt der Vollmond in den Halbschatten der Erde ein. Da die Erde wie eine Fläche erscheint, kann nur ein Teil des Sonnenlichts den Mond erreichen.
  2. Dann bewegt sich der Mond in den Kernschatten der Erde, die Verfinsterung ist immer deutlicher wahrnehmbar.
  3. Der Höhepunkt der Mondfinsternis ist erreicht, wenn sich der Vollmond ganz im Kernschatten der Erde befindet, dies dauert meist eine bis zwei Stunden aber auch länger. 
  4. Der Mond erscheint jetzt dunkelrot leuchtend, am Himmel kann man viel mehr Sterne ausmachen als bei normalem Vollmond. 
  5. Der Mond wirkt rot, weil das Sonnenlicht durch die Atmosphäre der Erde gebrochen wird, die blauen und grünen Anteile des Lichts sind zu schwach und gehen unter, nur die roten gelangen bis zum Mond.
  6. Die Mondfinsternis ist vorüber, wenn der Vollmond den Kernschatten der Erde wieder verlässt.

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