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Ballettübungen für die Figur? - Was kann man tun?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:17
Ballettübungen sind eine gute Grundlage, um Ihren Körper stressfrei zu trainieren – sehr effektiv!

Wenn Sie eine Sportart suchen, bei der Sie sich nicht allzu viel bewegen müssen, sondern durch Körperspannung Ihre Muskulatur aufbauen wollen, dann sind Sie mit ballettähnlichen Dehnübungen bestens beraten. Die Muskeln werden warm, Sie verbrauchen Energie – und straffen auf relativ „gemütlichem“ Weg Ihren Körper. Viel Spaß dabei!

Ich werde Ihnen jetzt keine kompletten Ballettübungen vorgeben, denn dazu sollten Sie besser Unterricht nehmen. Wir wandeln Ballettübungen nur so ab, dass sie Ihre Figur straffen, die Muskulatur stärken – und Sie sich einfach gut fühlen werden.

  • Übung 1 ist vor allem für den Aufbau der Beinmuskulatur gedacht,
  • Übung 2 stärkt Ihren Rücken und
  • Übung 3 ist super für Ihre Arme.

  • Sie sollten möglichst dünne, bewegliche Schühchen anziehen (ähnlich der bekannten Ballettschuhe)
  • eventuell gehen auch Hüttenschuhe mit gummierter Sohle.
  • Zu Hause sieht Sie ja keiner ;-))

Drei Übungen sollten Ihnen für den Anfang genügen. Der Anfang ist eigentlich immer gleich. Sie stellen Ihre Füße v-förmig nach außen. Die Fersen stellen Sie also zusammen, die Zehen so weit wie möglich nach außen. Körperspannung ist das Wichtigste überhaupt – mit jeder Muskelanspannung (ob am Po, an den Oberschenkeln oder in den Armen) trainieren Sie Ihre Muskeln.

 

  1. Beugen Sie ganz langsam Ihre Beine, die Arme können Sie zunächst ausstrecken, damit Sie das Gleichgewicht halten. Je langsamer Sie in die Knie gehen, umso besser für den Muskelaufbau! Versuchen Sie die Fersen so lange wie möglich auf dem Boden zu lassen und spannen Sie jetzt zusätzlich Ihre Bauchmuskeln an. Wenn Sie unten sind, dann nehmen Sie Ihre Arme (langsam) nach vorne – und drücken sich jetzt ebenfalls sehr langsam in die Höhe. Wiederholen Sie diese Übung ca. 8mal hintereinander. Am Tag verteilt zwischen 3 und 5mal wäre ideal.
  2. Stellen Sie Ihre Füße parallel hüftbreit und strecken Sie Ihren Oberkörper möglichst weit nach oben. Danach steigern Sie diese Dehnung, indem Sie Ihre Arme an die Wohnungsdecke recken. Alles schön langsam, damit sich die Bänder und Muskeln gut dehnen können. Neigen Sie Ihren Oberkörper so langsam wie möglich nach vorne, bis er einen 90-Grad-Winkel zu Ihren Beinen bildet. Halten Sie Ihren Oberkörper möglichst lange in dieser Stellung. Wenn es in den Po- und Oberschenkel-Muskeln anfängt zu ziehen, dann wissen Sie, dass es gut tut. Eine weitere Steigerung können Sie erreichen, wenn Sie in dieser Stellung bleiben und einen Arm waagerecht nach hinten bewegen und so lange wie möglich halten. Danach die Übung mit dem anderen Arm machen. Wieder alles sehr langsam, ca. acht Mal wiederholen – im Idealfall mehrmals am Tag.
  3. Legen Sie sich auf den Bauch und drehen Sie die Füße nach außen (als würden Sie die Grundübung im Liegen machen). Stützen Sie sich auf Ihre Arme, den Oberkörper fast senkrecht hoch recken – wieder alles sehr langsam, damit die Bänder im Rücken gut gedehnt werden. Halten Sie die Stellung zunächst. Nehmen Sie Ihre rechte Hand vom Boden und strecken Sie Ihren Arm mit viel Grundspannung nach hinten – und halten! Langsam wieder nach vorne und mit dem anderen Arm nach hinten – und halten. Versuchen Sie die ganze Zeit Ihren Oberkörper möglichst lange aufrecht zu halten und wiederholen Sie die Übung ca. acht Mal, wie die anderen Übungen auch.

 

Aus eigener Erfahrung würde ich empfehlen die drei Übungen immer nacheinander zu machen. So machen Sie jeweils einen Durchgang für alle Muskeln, fangen wieder bei Übung 1 an etc. Auf diese Weise werden nicht immer die gleichen Muskeln überstrapaziert, sondern können sich etwas erholen.

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