Foto: Sergei Bachlakov/Shutterstock.com

Berliner Paralympioniken in London - Wer sind sie?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:04
150 Teilnehmer waren sie....
150 körperlich behinderte Menschen mit ganz besonderen Fähigkeiten. 150 Menschen, die zielstrebig ihren Traum verfolgten - obwohl so vieles ihnen entgegen stand - und ihn letztendlich verwirklichten. Die Paralympischen Spiele werden bereits seit 1948 veranstaltet. Sie finden heute regelmäßig 3 Wochen nach den Olympischen Spielen statt. In diesem Jahr fahren die 150 Teilnehmer, davon 18 Berliner Athleten, nach London, um ihr Können zu beweisen.

  • Ziel des Sieges bei den Paralympics ist es für die Teilnehmer einerseits natürlich sich selbst zu beweisen, dass man seine Träume erfüllen kann.
  •  Andererseits ist es vielen jedoch ebenso wichtig, Menschen, die mit einer Behinderung leben müssen, Mut zu geben.
  • Für jeden ist es erstaunlich, was man erreichen kann, auch wenn den Zielen so viele Hindernisse entgegen stehen wie den 150 Teilnehmern.
  • In London symbolisieren diese 150 die Kraft und die Träume aller körperlich und geistig Behinderter in ganz Deutschland.

  1. Die verschiedensten Schicksale führten sie hierher: Autounfälle, Komplikationen bei der Geburt, Lähmung nach einer Krankheit, Amputationen.
  2. Dennoch sind sie den meisten gesunden Menschen in ihrem Spezialgebiet weit überlegen - sie sind Superhumans, Supermenschen. Niemand, der sie einmal gesehen hat, wird das bezweifeln:
  3. Kirsten Bruhn, deutsche Schwimmerin, ist querschnittsgelähmt. Das hinderte sie jedoch nicht daran in den vergangenen Jahren 6 Goldmedaillen zu gewinnen.
  4. Ebenso der sehbehinderte Leichtathlet Thomas Ulbricht aus Berlin, der mehrfach Gold im Fünfkampf gewann.
  5. Christiane Reppe, ebefalls Schwimmerin, hat ein Bein verloren. Dennoch schwimmt sie schneller als die meisten anderen.
  6. Oder Marianne Buggenhagen, die Berliner Leichtathletin, die seit langer Zeit im Rollstuhl sitzt und dennoch eine Medaille nach der anderen erkämpft.
  7. Am 13. August dieses Jahres wurde zu Ehren der deutschen Paralympioniken ein Sommerfest im Berliner Unfallkrankenhaus (UKB) gegeben. Anschließend machten sich die Teilnehmer auf den Weg nach London.
  8. Die Spiele finden vom 29. August bis 9. September statt. Die blinde Schwimmerin Daniela Schulte wird zur Eröffnung die deutsche Fahne tragen.
  9. Auch sie hat trotz ihrer Behinderung bereits zahlreiche Medaillen gewonnen und zählt zu den Hoffnungsträgern des deutschen Teams.

Kommentare