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Das Rennrad-Service selbst gemacht

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:27
Wer im Besitz eines Rennrads ist, der sollte dieses immer gut pflegen, um auch wirklich Spaß damit zu haben.

Rennrad fahren macht Spaß, aber nur solange das Rad eben auch richtig gut läuft. Und damit das der Fall ist, sollte das Rennrad regelmäßig gewartet werden. Dazu gehört, dass der Zustand geprüft wird, wie zum Beispiel die Bremse und die Schaltung, aber selbstverständlich ist es auch wichtig, dass das Rad gründlich gereinigt wird. Vergessen sollte man auch nicht, dass die Kette zwingend geschmiert werden muss. Diese Arbeiten könnten jetzt grundsätzlich von einem Zweiradfachbetrieb gemacht werden, aber mit wenig Aufwand bekommt das auch jeder selber hin und zudem spart das jede Menge Geld. 

Bitte beachten

  • Radfahren ist beliebt wie selten zuvor. Der Sport ist gesund und schon die Umwelt zudem ist es einfach auch so, dass man in Städten oft bedeutend schneller am Ziel ist, als wenn das Auto verwendet wird. Wer richtig sportlich unterwergs ist, der wird ein Rennrad besitzen, doch hier gilt es einiges zu beachten, damait das Radfahren auch Spaß macht.
  • Denn Rennräder sind empfindliche Sportgeräte und verlangen eine kontinuierliche Wartung. Denn nur ein Rad das ordentlich in Schuss ist, kann den Besitzer zuverlässig ans Ziel bringen. Und nur so macht dann das Radfahren auch richtig Freude. 

Dinge die benötigt werden

  • Reinigungsmittel (Spülmittel) 
  • Tuch
  • Schwamm
  • Wasser
  • Kettenspray
  • Zahnbürste

Schritt-für-Schritt Anleitung zur Rennrad-Wartung

  1. Reinigen Sie das Rennrad regelmäßig. Das bedeutet also, dass das Rad von Schmutz befreit werden muss. Wer im Besitz eines Dampfstrahlers ist, kann das Rad grob damit reinigen. 
  2. Zum Putzen nehmen Sie am besten einen Wassereimer und geben Sie Spülmittel hinein. 
  3. Machen Sie nun den Schwamm Nass und reinigen Sie damit das komplette Rad. 
  4. Stellen, die schwer zu erreichen sind, werden sauber mit einer Zahnbürste. 
  5. Jetzt wird das Rennrad mit klarem Wasser abgespült. 
  6. Danach wird das Rad mit einem Tuch trockengerieben. 
  7. Alle Anbauteile sollten jetzt mit einen speziellen Pflegeöl eingesprüht werden. Das hält den Schmutz fern und erhöht damit die Lebensdauer. 
  8. Die beweglichen Teile, wie Kette, Schaltung oder auch Pedale, werden nun mit einem Pflegespray behandelt. Hier muss aufgepasst werden, dass die Bremsen nicht eingesprüht werden, denn diese könnte dann nicht mehr ordentlich funktionieren und das wiederrum bedeutet akute Unfallgefahr. 
  9. Nehmen Sie nun noch den Sattel heraus und schmieren Sie diesen mit Fett ein, das verhindert, dass sich das Sattelrohr festsetzt. 
  10. Jetzt ist es noch wichtig, dass alle Schrauben geprüft werden, ob diese fest angezogen sind. Gegebenenfalls müssen diese dann nachgezogen werden. Denn auch Schrauben die nicht fest sind, können ebenfalls schwere Unfälle zur Folge haben. 
  11. Zu guter Letzt sollte geprüft werden, ob die Verschleißteile gewechselt werden müssen. Hierzu gehören, Bremsbacken oder Reifen. 
  12. Überprüfen Sie im letzten Schritt noch, ob genügend Luft in den Reifen ist. 

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