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Die Besonderheit am Logo für Sotschi?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:34
Die Besonderheiten des Logos für Sotschi

Wie jede Großveranstaltung heutzutage haben auch die Olympischen Winterspiele 2014 im russischen Sotschi nicht nur ein eigenes Motto, sondern auch ein charakteristisches Logo: „sochi.ru 2014“. Damit ist den Veranstaltern ein Coup gelungen, denn dieses Logo ist etwas ganz Besonderes.

Die Besonderheiten des Logos für Sotschi

Das Logo nennt den Namen des Austragungsortes in seiner englischen Schreibweise „Sochi“ in Kombination – und hierin besteht die Besonderheit des Logos für Sotschi – mit dem Länderkürzel „.ru“ für russische Webseiten: sochi.ru. Zum ersten Mal besteht damit ein Logo einer olympischen Veranstaltung aus einer Internet-Domain. Der Schriftzug selbst, in Blau auf weißem Grund gehalten, fügt sich aus zwei Zeilen zusammen: „sochi“ und „2014“ stehen übereinander und spiegeln sich - eine Anspielung auf die sich im Schwarzen Meer spiegelnden Berge des Kaukasus. Das blau umrandete, aber nicht ausgefüllte „.ru“ wiederum steht über den fünf bunten olympischen Ringen. Gibt man die Internetadresse sochi.ru in einen Browser ein, gelangt man tatsächlich zur offiziellen Präsenz der Olympischen Winterspiele 2014 – die allerdings ein wenig anders lautet: www.sochi2014.com.

Die Botschaft des Logos für Sotschi

Das Logo wurde von Interbrand, einer internationalen Markenagentur, gemeinsam mit einem Expertenrat des Organisationskomittees entwickelt und am 1. Dezember 2009 in Moskau offiziell vorgestellt. Mit diesen Besonderheiten des Logos möchte man die digitale Generation ansprechen, um so den Dialog zwischen den Nationen und Fans noch weiter zu fördern. Der Präsident des Olympischen Komittees, Jacques Rogge, lobte das Logo als besonders kreativ und ansprechend: „It's very appealing. It's very creative, innovative. I think it will appeal especially to the young population." Zudem möchte man durch diese Besonderheiten in der Gestaltung des Logos die Menschen auch dazu ermutigen, das Design des Logos aufzunehmen, es sich anzueignen und in die eigene Ausdrucksweise zu übersetzen – sei es in traditionelle Bildsprachen, sei es in besonders innovative und moderne Herangehensweisen.

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