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Die besten Entspannungsübungen für zu Hause? - So wird's gemacht

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:08
Entspannungsübungen für daheim - einfach wohltuend.

Gibt es nach einem stressigen Tag im Büro etwas Schöneres, als daheim in den eigenen vier Wänden nach Herzenslust zu entspannen und die anstrengenden Stunden des Tages - zumindest für eine gewisse Zeit - zu vergessen? Wohl kaum. Wie wichtig es ist, zu Hause entspannen zu können, haben unterschiedlichste Studien renommierter Wissenschaftler in den vergangenen Jahren immer wieder gezeigt. Welche Entspannungsübungen bieten sich aber an, um wirklich in aller Ruhe und uneingeschränkt "die Seele baumeln zu lassen"? Muss man tatsächlich ein Experte sein, um in den Genuss der vollen Entspannung zu kommen und sich dabei rundum wohl zu fühlen? Keineswegs. Entspannungsübungen lassen sich ganz leicht "in Eigenregie" durchführen.

  • Entspannungsübungen gelingen in der Regel nur, wenn man sicher sein kann, in den nächsten zwei bis drei Stunden nicht gestört zu werden.
  • Bequeme Kleidung und beruhigende Musik sollten nicht fehlen.

An sich braucht es nicht viel, um daheim nach Herzenslust zu entspannen. So genügen bereits die folgenden Utensilien, um nach einem anstrengenden Tag relaxen zu können:

  • eine bequeme Unterlage (zum Beispiel eine Yoga-Matte)
  • bequeme Kleidung (ein Jogging-Outfit oder ähnliches)
  • eine Kerze
  • beruhigendes Duft-Öl
  • leise, sanfte Musik (ganz nach Belieben Panflöten-Songs oder andere Melodien)

So kann man sich perfekt entspannen

  1. Mit seichter Hintergrundmusik ist es in der Regel ein leichtes, "in Stimmung" zu kommen. Auch der Duft ätherischer  Öle kann dabei helfen, einen besseren Zugang zum gewünschten "Entspannungsmodus" zu erhalten. Melisse, Lavendel oder Rosenduft bieten sich in diesem Zusammenhang an.
  2. Entspannungsübungen lassen sich am besten auf dem Sofa oder einer anderen bequemen Unterlage durchführen. Autogenes Training, Yoga oder Meditationsübungen sind für diese Zwecke geradezu prädestiniert.
  3. Es empfiehlt sich, sich auf der Unterlage auszustrecken und die Melodie im Hintergrund auf sich wirken zu lassen. Sodann ballt man die Hände zu Fäusten, man zieht die Zehen in Richtung des Körpers und spannt im gesamten Leib die Muskeln an. Sogar die Gesichtspartie bleibt dabei nicht außen vor: Der Mund wird zusammengekniffen, die Stirn in Falten gelegt, die Augen werden fest verschlossen. In diesem Zustand verbleibt man etwa eine Minute. Dabei gilt: trotz der Anspannung gleichmäßig weiterzuatmen. Nach etwa 60 Sekunden lässt man die Spannung urplötzlich los und spürt sodann das sich nun bemerkbar machende leichte Kribbeln nach.
  4. Nun atmet man frei und unbefangen langsam und tief so lange ein, bis die Lungen voller Sauerstoff gepumpt sind. Man stellt sich dabei vor, wie die Energie in jede Pore, in jeden Teil des Körpers fließt. Nach etwa 30 Sekunden stößt man die Luft an den Zähnen vorbei (mit einem leichten Zischen) langsam und bedächtig wieder aus. Alle verbrauchte Energie darf im Zuge dessen mit "aus dem Körper fließen". Diese Atemübung wiederholt man - ganz nach Belieben - etwa drei bis fünf Mal.
  5. Danach kann man in entspanntem Zustand weiter den angenehmen Melodien im Hintergrund lauschen.

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