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Die erfolgreichsten Trainer des DFB? - Das sind sie

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:04
Wer waren denn eigentlich die erfolgreichsten Trainer in der Geschichte?

Der DFB hatte im Laufe seiner mittlerweile über 100-jährigen Verbandsgeschichte, einige haben es geschafft, einen Schatten zu hinterlassen, andere wiederum nicht. Wer waren denn eigentlich die erfolgreichsten Trainer in der Geschichte?

  1. Als erster in der erfolgreichen Reihe sei hier Sepp Herberger genannt, der den wenig erfolgreichen Otto Nerz ablöste. Seine erfolgreiche Zeit begann 1950, als der wiedergegründete DFB damit begann, sich einen Namen in der Welt zu machen. Der "Chef", wie er von seinen Spielern respektvoll genannt wurde, leitete das DFB-Team in 97 Spielen. Seine Statistik als Bundestrainer kann sich durchaus sehen lassen: 52 Siege, 14 Unentschieden und 31 Niederlagen. Zählt man seine Zeit als Reichstrainer hinzu kommt Sepp Herberger gar auf 167 Länderspiele (94 Siege, 27 Unentschieden, 46 Niederlagen). Gekrönt wurde seine Zeit mit dem überraschenden Sieg bei der Fußballweltmeisterschaft 1954 in der Schweiz, der vielen Fußball-Fans noch als "das Wunder von Bern" in Erinnerung geblieben ist. Sepp Herberger ist der Trainer mit den weltweit meisten Länderspielen als Trainer für einen Verband.
  2. Abgelöst wurde Herberger 1964 von Helmut Schön, welcher der bislang erfolgreichste Bundestrainer in der Geschichte des DFB ist. Bereits in seinem ersten großen Turnier 1966 bei der WM in England wurde Schön mit seiner Truppe Vizeweltmeister. 1970 bei der WM in Mexiko wurde er Dritter und 1972 bei der EM in Belgien gelang ihm der Titel. 1974 wurde er Weltmeister (der zweite Titel des DFB nach 1954) und seine Mannschaft galt aufgrund ihrer Spielweise als die DFB-Jahrhundertelf. In 139 Spielen unter Schön gab es nur 21 Niederlagen bei 31 Unentschieden und sage und schreibe 87 Siegen.
  3. Sein Nachfolger, Jupp Derwall, konnte 1980 die Europameisterschaft in Italien gewinnen und die Viezweltmeisterschaft in Spanien erringen. Unter ihm gelang die Serie von 23 Spielen ohne Niederlage.
  4. Abgelöst wurde er vom "Kaiser" Franz Beckenbauer, der wohl schillerndsten und legendärsten Figur des ganzen DFB. Unter ihm gelang es der DFB-Elf 1990 in Italien das letzte Mal Weltmeister zu werden. Somit ist Beckenbauer der einzige Sportler des DFB, der sowohl als Spieler als auch als Trainer Weltmeister wurde.
  5. Sein Nachfolger 1990 wurde Berti Vogts. Unter ihm gelang 1996 bei der EM in England der letzte große Titel des DFB, der EM-Titel. Seine Bilanz kann sich ebenfalls sehen lassen: 102 Spiele, 66 Siege, 24 Unentschieden und nur 12 Niederlagen.
  6. Danach hatte der DFB zwar weiterhin gute Trainer aber an die vergangenen Erfolge konnte keiner mehr anknüpfen.

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