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Die Geschichte des Vereins der Eisbären Berlin?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:00
Gerade einmal 20 Jahre ist es her, da entstand aus dem damaligen...

Gerade einmal 20 Jahre ist es her, da entstand aus dem damaligen Berliner Eishockeyverein, EHC Dynamo Berlin, der heutige deutsche Rekordmeister, die Eisbären Berlin. Einige Monate nach der Wiedervereinigung entschied man sich bei Dynamo Berlin für das Umtaufen des Namens in Eisbären Berlin. So wollte man es vermeiden, potentielle Sponsoren mit der DDR- und Stasi-Vergangenheit abzuschrecken. Allerdings war man von dem Erfolg, den man heute, im Jahr 2012 vorweisen kann, damals noch meilenweit entfernt.

Die wichtigsten Fakten zur Vereinsgeschichte

  • Die Gründung der Deutschen Eishockey Liga, kurz DEL, kam den Eisbären im Jahr 1994 dann gerade recht, denn dadurch, dass es keine Abstieg-Regelung gab konnte man sich voll und ganz auf die Integration des Nachwuchs konzentrieren, der sich 1992 und 1993 die deutsche Meisterschaft im Junioren-Bereich sichern konnte.
  • Das war gleichzeitig auch der Beginn der Karriere von Sven "Felle" Felski. Seit seinem Profi-Debüt in der Saison 1992/1993 hat der Bürgermeister, wie er von den Fans genannt wird, kein anderes Trikot als das der Eisbären Berlin getragen und feierte in seinem 1000.
  • DEL-Spiel am 24. April 2012 den Gewinn der sechsten Meisterschaft für die Hauptstädter.
  • Allerdings dauerte es eine ganze Weile, ehe man sich in Berlin über den ersten der bisher sechs Meistertitel freuen durfte.
  • Erst 2004/2005 feierte man mit einem 3:0-Sieg im Finale über die Adler Mannheim den ersten Titel.
  • Auch in der folgenden Saison zog man wieder in das Finale ein und schlug diesmal die Mannen aus Düsseldorf mit 3:0.
  • Nach einem kurzen Tief gab es 2007 bis 2009 erneut zwei Meistertitel für die Hauptstadt und als man, wieder nach einer kurzen Pause, in der Saison 2010/2011 zum fünften Mal deutscher Meister wurde, zog man auch gleichzeitig mit dem bisherigen Rekordmeister aus Mannheim gleich.
  • Diese standen den Berlinern in der Saison 2011/2012 im Finale gegenüber und hatten schon mehr als nur eine Hand am Pokal, als den Berlinern ein wohl noch nie dagewesenes Comeback glückte.
  • So machte man in Spiel Vier binnen 15 Minuten einen 5:2-Rückstand weg, gewann in der Verlängerung und erzwang somit ein Spiel Fünf.
  • Dies gewann man vor heimischer Kulisse mit 3:1 und feierte damit den Gewinn der sechsten deutschen Meisterschaft.

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