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Die größten Tragödien bei Olympischen Spielen?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:05
Die größte und leider auch medienwirksamste Tragödie in der Geschichte...

 

  1. Die größte und leider auch medienwirksamste Tragödie in der Geschichte der Olympischen Spiele war wohl der Terroranschlag auf die israelische Delegetation der Ringermannschaft bei den Sommerspielen im Jahr 1972 in München:
  2. Damals, am 5. September, brachte ein Kommando der palästinischen Terrorgruppe "Schwarzer September" die israelischen Sportler in ihre Gewalt und drückte somit den vermeindlich friedlichen Spielen einen grausamen Stempel auf.
  3. Denn schon zu Beginn des Überfalls wurde ein Israeli durch das Mordkommando erschossen, als er zu fliehen versuchte.
  4. Ein weiterer Sportler starb wenig später im Kugelhagel.
  5. Mit Sporttaschen und Trainingsanzügen getarnt konnten die Mitglieder des "Schwarzer September" vom Sicherheitsdienst nicht kontrolliert in das Olympische Dorf eindringen und mehrere Sportler als Geiseln nehmen.
  6. Zum Glück gelang einigen die Flucht.
  7. Mit dieser Aktion wollten die Terroristen erwirken, dass mehr als 200 in Israel inhaftierte Palästinenser freigelassen werden.
  8. Später erreichten die Terroristen, dass sie mit den neun Geisel per Hubschrauber zm Militärflughafen Fürstenfeldbruck gebracht werden.
  9. Danach wollten sie mit einem Flugzeug Deutschland verlassen. Die Befreiungsaktion der Deutschen Polizei endete in einem Fiasko, denn es blieben neune tote Israelis, ein getöteter Polizist und fünf tote Terroristen am Flugplatz zurück.
  10. Zwei weitere Sportler wurden wie erwähnt schon im Zuge der Geiselnahme erschossen. Insgesamt forderte dieser Anschlag 17 Tote. 
  11. Unter einem schlechten Stern begannen und standen auch die Olympischen Winterspiele im Jahr 2010 in Vancouver/Canada. Damals verunglückte ein 21-jähriger Rodler aus Georgien während des Trainings noch vor der offiziellen Eröffnung tödlich im Einskanal.

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