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Die schlimmsten Momente des DFB? - Das sind sie

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:04
Der DFB blickt auf eine über 100 Jahre alte Historie zurück.
Er wurde am 28. Januar 1900 gegründet. Seitdem wurde Deutschland dreimal Weltmeister und es gab zahlreiche weitere glorreiche Momente. Dennoch gab es auch unwürdige Momente.

  1. Doping: Es wird vermutet, dass die Spieler der ersten Weltmeistermannschaft 1954 bei ihrem „Wunder von Bern“ gedopt waren. Außerdem erkrankten viele Spieler an Hepatitis. So beruht dieser geschichtsträchtige Erfolg auf Betrug.
    Wembley- Tor: Dieses Tor im WM- Finale 1966 gegen England kostete der deutschen Mannschaft vermutlich mit Hinblick auf spieltaktische Gründe den WM- Titel. Heutige Videoaufzeichnungen zeigen, dass der umstrittene Treffer von Geoff Hurst nicht hinter der Torlinie landete. Dies ist eine der bitternsten sportlichen Momente des DFB.
  2. Rassismus: Auch wenn der DFB Rassismus stark mit Kampagnen zu bekämpfen versucht, so gab es traurige Momente. So behauptete Gerald Asamoah, dass der Dortmunder Torhüter Roman Weidenfeller ihn während eines Revierderbys zwischen Schalke und Dortmund am 18. August 2007 als „schwarzes Schwein“ beschimpft haben sollte. Dieser bestritt die Vorwürfe.
  3. Fanausschreitungen: Die Partie zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC vom 15. Mai 2012 war das Rückspiel der Relegation. Dieses Spiel wird wegen mehrfacher Fanausschreitungen, wie das Zünden von bengalischem Feuer und das Stürmen des Fußballplatzes durch Anhänger der Fortuna Düsseldorf als Chaosspiel tituliert. Es musste sogar unterbrochen werden. Es symbolisiert die derzeitig zunehmende Gewalt der deutschen Fußballfans und erinnert an den stetigen Zuwachs von Hooligans. 
  4. Wettskandal: Der ehemalige deutsche Fußballschiedsrichter Robert Hoyzer gab Anfang des Jahres 2005 zu, gegen Geldzuwendungen den Ausgang von Fußballbegegnungen beeinflusst zu haben, um einigen Teilnehmern an Sportwetten Gewinnerträge zu ermöglichen. Bis heute werden zahlreiche weitere Spielmanipulationen vermutet. 
  5. Homosexualität: Der ehemalige deutsche Fußballfunktionär und Schiedsrichter Manfred Amerell trat am 9. Februar 2010 zurück. Ihm wurde vorgeworfen sich dem von ihm betreuten Schiedsrichter Michael Kempter gegen dessen Willen mit sexuellen Absichten genähert zu haben. Dieser Fall löste eine generelle Diskussion über Homosexualität im deutschen Fußball und dessen Tabuisierung aus, da man es verwunderlich finden kann, dass bis heute kein deutscher Spieler sich als homosexuell geoutet hat.

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