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Die spannendsten Momente in der Geschichte der Füchse Berlin?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:05
Der Einzug ins Final Four der Handball Championsleague in der Saison 2011 / 2012 war...

Der Einzug ins Final Four der Handball Championsleague in der Saison 2011 / 2012 war zweifelsohne das bisherige Highlight in der Vereinsgeschichte der Berliner Füchse. Die Auslosung meinte es nicht gerade gut mit den Hauptstädtern, denn schon im Halbfinale wartete der große Favorit und verlustpunktfreie Deutsche Meister THW Kiel.

  1. Dieser Nachmittag, der 26ten Mai 2012, sollte an Dramatik nicht zu übertreffen sein.
  2. Vor 20.000 begeisterten Zuschauer in der restlos ausverkauften Kölner Lanxess Arena nahm das Spiel zunächst seinen erwarteten Verlauf, nach 2 Minuten führte der THW Kiel mit 2:0 nach 13 Minuten bereits mit 8:3. Beim Stande von 5:11 wechselte Füchse Trainer Dagur Sigurdsson die Torhüter, für Silvio Heinevetter kam der tschechische Nationaltorhüter Petr Stochl in die Partie.
  3. Mit sagenhaften vier Paraden in kürzester Zeit leitete Stochl die Wende ein, die Halle bebte und plötzlich stand es nur noch 9 : 12. Vor allem Alexander Petersson und der Berliner Spielmacher Jaszka konnten sich zu diesem Zeitpunkt als Torschützen präsentieren.
  4. Mit einem 3 Tore Rückstand gingen beide Mannschaften in die Halbzeit, an eine mögliche Sensation glaubten nur die kühnsten Optimisten.
  5. Doch in der Halbzeit fand der isländische Füchse Trainer anscheinend die richtigen Motivationsworte, der Spanische Star Iker Romero brachte die Mannschaft bis auf 14:15 heran.
  6. Die Berliner kämpften tapfer, doch es schien so , dass die Berliner Ihren knappen Vorsprung über die Zeit retten könnten.
  7. Vor allem Philipp Jicha, welcher insgesamt 11 Mal erfolgreich war, konterte immer wieder die Anschlußtreffer der Füchse.
  8. Doch in den letzten 10 Minuten verkrampfte auch der große Favorit etwas, dazu hatte der Berliner Rekordspieler Stochl mit sagenhaften 18 Paraden einen Weltklassetag, plötzlich stand es nach einem Treffer von Torsten Laen 5 Minuten vor dem Ende Unentschieden 23:23.
  9. Kiels Spielfluss war unterbrochen und Berlin schnupperte an der Sensation, doch leider erreignete sich dann ein menschliches Unglück, ein Zuschauer brach auf der Tribüne zusammen.
  10. Gottseidank ist dem Fan nichts passiert, doch genau diese Auszeit brauchten anscheinend die Kieler.
  11. Der deutsche Meister fand zu der notwendigen Cleverness zurück und durfte in einer spannenden Schlussphase über einen 25:24 Sieg jubeln.
  12. Leider hat es für die tapfer kämpfenden Berliner nicht ganz gereicht, aber diese Championsleague Saison wird allen in Erinnerung bleiben und macht Vorfreude auf mehr.
  13. Beim anschliessenden Spiel um den 3ten Platz merkte man den Berlinern den Kräfteverschleiss an, gegen Kopenhagen war leider etwas die Luft raus, es endete in einer 21:26 Niederlage.
  14. Neben dem grandiosen Spiel gegen Kiel bleiben die Siege gegen des HSV Hamburg und das Rückspiel im Viertelfinale gegen Adema Leon in Erinnerung, hier konnten die Berliner einen 11 Tore Rückstand aufholen.

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