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Die wichtigsten Regeln beim American Football? - Das sind sie

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:13
Das Regelwerk des American Football einfach erklärt.

Mit der Verbreitung amerikanischer Kultur in der ganzen Welt ist auch das Interesse an amerikanischen Sportarten immer größer geworden. Die amerikanische Sportart schlechthin ist vermutlich American Football. Doch mit dem europäischen Fußball hat dieser Sport nichts mehr gemein, weswegen auch die Regeln beim American Football den meisten Nicht-Amerikanern unbekannt sind.

American Football - so funktioniert es

Die Grundlagen der Regeln beim American Football:

  • Das Ziel des Spiels ist wie beim Fußball: Der Ball muss in das gegnerische Tor gelangen. Es gibt aber auch Punkte wenn der Ball in die gegnerische Endzone, also die Zone vor dem Tor, gelangt. Darüber hinaus kann die verteidigende Mannschaft auch einen Safety erzielen. Dazu muss sie den Spieler in der gegnerischen Endzone zu Boden bringen, der den Ball trägt.
  • Football wird in Plays gespielt. Das angreifende, also das ballführende Team, hat vier Spielzüge, bis es das Angriffsrecht an das andere Team abgeben muss. In diesen Spielzügen muss das angreifende Team mindestens zehn Yards Raumgewinn machen, um weitere vier Züge lang das Angriffsrecht zu behalten.
  • Schafft das Team dies nicht, so geht das Angriffsrecht automatisch zum anderen Team über. Darum wird im vierten Versuch der Football oft via Punt zum gegnerischen Team gekickt.
  • Da das Regelwerk des Football sehr umfangreich ist - immerhin gibt es über 700 Regeln beim American Football - benötigt man zum Spielen nicht nur einen Schiedrichter, sondern mehrere. Im Regelfall werden zwischen drei und sieben Schiedsrichter pro Spiel benötigt.


Die Spielzüge:

Football besteht im Grunde aus zwei Spielzügen:

  • Passspielzüge und
  • Laufspielzüge
  • Erstere sind die schwierigeren Spielzüge. Hier muss der Quarterback den Ball zu einem seiner Receiver werfen. Diese müssen den Ball fangen, nachdem sie nach Beginn des Wurfes eine bestimmte Strecke weit gelaufen sind.
  • Diese Laufstrecken, Passrouten genannt, dauern selten mehr als fünf Sekunden. Die Passspielzüge zeichnen sich vor allem durch ihre Flexibilität aus. Sowohl sehr kurze, schnelle Pässe, als auch sehr weite, langsamere Pässe können hier durchgeführt werden.
  • Beim Laufspielzug hingegen übergibt der Quarterback den Ball einfach an einen Runningback.
  • Dieser versucht anschließend soviel Raumgewinn wie nur möglich zu erzielen, indem er in Richtung der feindlichen Endzone rennt.
  • Die angreifende Mannschaft ist hier weit weniger frei in ihren Entscheidungen, doch kann der Runningback dennoch frei agieren. Meist wird er den Weg des Rushings wählen, also das pure Hindurchstürmen durch das vor ihm liegende Feld.

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