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Doping im Sport - Seit wann wird die Leistung künstlich gesteigert?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:53
Doping im Sport bezeichnet die Einnahme nicht erlaubter Medikamente oder Substanzen.

Doping im Sport bezeichnet die Einnahme oder die Anwendung nicht erlaubter Medikamente oder Substanzen. Nicht erlaubt sind sie, da sie die Leistung ohne Training steigern können und ebenso auch gesundheitliche Risiken nach sich ziehen können.

Dabei gibt es verschiedene Arten von Doping. Es gibt zum Einen Mittel, die man direkt vor einem Wettkampf zur Leistungssteigerung verwendet. Unter dieser Gruppe stehen beispielsweise Stimulanzien. Eine weitere Gruppe von Dopingmitteln sind langfristig wirkende Mittel, wie beispielsweise Anabolika oder Hormontherapien. Eine dritte Gruppe von Mitteln ist die Methode des Blutdopings.

Wie hat sich Doping entwickelt?

  1. 1889 tauchte der Begriff Doping zum ersten Mal im englischsprachigen Raum auf. In diesem Zusammenhang wurde das Wort dafür verwendet, dass Pferden eine Mischung aus Opium und Narkotikum verabreicht wurde. 
  2. Seit Beginn des 20ten Jahrhunderts gelten auch Substanzen wie Kokain, Morphin, Strychin und Koffeinals sogenannte Dopingmittel. 
  3. Seit 1930 gibt es die sogenannten synthetischen Hormone. Mit dieser Erfindung hielt der Missbrauch von Dopingmitteln auch in den Bereich des Sports Einzug. 
  4. Seit den Olympischen Spielen 1968 in Grenoble werden bei weltweiten Sportveranstaltungen Dopingtests gemacht, um den Betrug im Sport weitestgehend eindämmen zu können.
  5. Heutzutage entwickelt sich Doping im Sport immer mehr zu einem Problem. Spektakulärerweise handelt es sich dabei nicht etwa um die Gruppe der Spitzensportler, sondern in häufigeren Fällen um Sportler und Sportlerinnen aus dem Breitensport. 
  6. Die medizinischen Möglichkeiten, die die Einnahme und die Anwendung von Dopingmitteln betreffen, werden durch die Weiterentwicklung und Erfindung neuer Stoffe immer größer. Die Gefahren, die vom Doping des eigenen Körpers ausgehen, werden jedoch auch größer.


Doping im Breitensport :

  1. Viele Hobbysportler setzen massiv auf die Hilfe von Dopingmitteln. Alleine in Deutschland wurden im Jahr 2002 etwa 100 Millionen Euro für illegale Substanzen ausgegeben. 
  2. Auch der Gebrauch von Schmerzmitteln nimmt bei Wettkämpfen immer weiter zu. 
  3. Gründe sind bei den Hobbysportlern meist in übertriebenem Ehrgeiz oder in zu viel Druck zu finden.


Doping im Spitzensport :

  1. Der trifftigste Grund für Doping im Spitzensport ist der enorm hohe Leistungsdruck und vor allem auch die tatsache, dass der Sport hauptberuflich ausgeübt wird und der Sportler damit in der Pflicht steht, Geld zu verdienen.

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