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Fahrrad-Service: Wartung und Kosten

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:36
Fahrrad fahren liegt derzeit wieder voll im Trend und niemals zuvor, hat es so viele verschiedene Fahrradmodelle zur Auswahl dafür gegeben.
Neben der Vielfalt der Räder, ist die Qualität dieser und somit auch der Preis gestiegen. Räder sind heutzutage teurer als früher, weil bei der Herstellung hochwertige Materialien verwendet werden.

 

Bremsen Wartung

 

Hat man sich für das richtige Exemplar entschieden und ist fleißig damit unterewegs, sollte man auf eines auf keinen Fall vergessen: das Service. Was beim Fahrrad-Service eigentlich gemacht wird und warum man es braucht, verraten wir im Anschluss.

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Bitte beachten

  • Je mehr das Fahrrad benutzt wird, desto sorgsamer sollte es auch gepflegt werden.
  • Viele Wartungsarbeiten kann man leicht selbst durchführen.
  • Im Zweifelsfall sollte man sich an einen Fachmann (oder eine Fachfrau) wenden.
  • Wichtig ist ein Regelmäßiger Sichttest: Ist alles in Ordnung? Den Zustand derBremsbelege kann man zum Beispiel ganz leicht kontrollieren.
  • Sinnvoll: Das Rad 1x pro Jahr in die Fachwerkstatt deines Vertrauens.

Was wird beim Service in der Fachwerkstätte gemacht?

  • Das Rad wird kurz gesagt 'von oben bis unten durchgecheckt'.
  • Dabei treten eventuell auch Garantieansprüche in Kraft, wenn vom Hersteller bestimmte Serviceintervalle vorgeschrieben sind.
  • Genaue Service-Schritte hängen vom Typ des Fahrrads ab.
  • Mountainbikes sind eher wartungsintensiv. Das liegt am wesentlich komplexeren Federungssystem. Es sind außerdem viele Gelenke - vor allem hinten - vorhanden, die vom Fachmann alle überprüft und gewartet werden müssen.
  • Verhältnismäßig einfach ist die Wartung beim Rennrad. Dieses wird gewaschen, die Lagerungen werden kontrolliert und die Kette sowie Verschleißteile und Bremsen werden gecheckt. Ansonsten ist bei diesen Rädern nicht viel an Technik vorhanden.
  • Ebenfalls eher simpel aufgebaut und dementsprechend weniger wartungsintensiv sind Räder für den Stadtgebrauch (City-Bikes). Diese sind von der Konzeption her schon so aufgebaut, dass recht wenig Wartung erfolderlich ist. Am ehesten sind Elemente wie der Griff oder die Lichtanlage von Wartungsarbeiten betroffen.

 

Mit welchen Kosten muss ich für die Wartung meines Rads rechnen?

  • Räder sind heutzutage wesentlich teurer als früher. Hochpreisige Materialien werden verbaut und die Technik ist komplexer. 
  • Deshalb muss man, vor allem bei High-End-Modellen, auch bei der Wartung dementsprechend tiefer in die Tasche greifen.
  • Im Outdoor-Bereich hat man als regelmäßiger Benützer eines Mountainbikes durchaus mit jährlichen Wartungs-Kosten von 400-500 Euro zu rechnen.
  • Deutlich günstiger kommen da schon simplere Modelle, die nur bei Schönwetter und sehr selten verwendet werden. Da kommt man unter Umständen pro Jahr im Schnitt schon mal mit einigen wenigen Euros aus.
  • Jedenfalls sollte man aber etwaige Wartungskosten bei der Anschaffung eines Fahrrads miteinkalkulieren.

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