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Golflehrer werden - Wie macht man das Hobby zum Beruf?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:13
Du bist passionierter Golfspieler und möchtest Dein Talent in Zukunft auch zu Deinem Beruf machen?
Die beste Möglichkeit dazu bietet der berufliche Werdegang eines Golflehrers. Die Kombination aus Hobby und Beruf ist gerade deswegen interessant, da Langeweile im Berufsalltag damit praktisch ausgeschlossen ist. Um Golflehrer zu werden, solltest Du hingegen einige Grundwerte mitbringen. Der Beruf ist sehr begehrt und erfordert nicht nur ein gutes Spiel, sondern auch persönliche Qualifikationen.

Ausbildungsweg

  • Die Golflehrer Ausbildung ist garantiert kein einfaches Unterfangen. In 3 Jahren werden nicht nur praktische Spielzüge geprüft. Vielmehr werden auch theoretische Arbeiten verfasst, die sich vornehmlich mit den Regeln und den Lehrmethoden befassen.
  • Da der Beruf nicht geschützt ist, könntest Du diesen eigentlich ab heute ausüben. Davon ist hingegen strengstens abzuraten, zumal die Klientel nicht nur Wert auf eine gute Anlage legen wird. Je besser die Ausbildung gestaltet wird, desto höher sind auch als Golflehrer die Berufschancen.
  • Bevor Du nun Deine aktuelle Ausbildung, Dein Studium oder Deinen eigentlichen Beruf aufgibst, um Dich in vollem Umfang Deinem Hobby zu widmen, solltest Du Dich zunächst beim Berufsgolfer-Verband (Kurz: PGA) informieren.
  • Dieser bietet nicht nur zahlreiche Informationsmaterialien an, sondern hilft Dir auch bei der Suche nach der passenden Ausbildungsstätte. Um Golflehrer zu werden, musst Du die Lehranstalten von Deinen Qualitäten überzeugen, da jährlich nur wenige Ausbildungsplätze angeboten werden. Im Golfclub Fleesensee, der zu den größten Ausbildungsanstalten innerhalb der Bundesrepublik zählt, werden jährlich nur 5 Stellen besetzt. Insgesamt studieren hier nur 12 potentielle Golflehrer. 
  • Die praktischen Anforderungen liegen bei einem Handicap von mindestens 6,4. Innerhalb der 3jährigen Ausbildung muss der Student mindestens 6 Monate in einem Golfclub gearbeitet haben, zudem sind 9-12 Seminare des PGA Pflicht. Anschließend dürfen sich die Teilnehmer zu ihrer Prüfung anmelden. Nach einem erfolgreichen Abschluss wird die Bezeichnung Diplom-Golfprofessional verliehen. 
  • Während der Golflehrer Ausbildung sind die finanziellen Mittel begrenzt. Quereinsteiger müssen mit Zusatzkosten in Höhe von 3000 Euro rechnen. Viele Quereinsteiger müssen dementsprechend nebenher einem anderen Beruf nachgehen, um diese Kosten decken zu können.
  • Solltest Du Dich stattdessen für die Anstellung in einem Golfclub entscheiden, dann werden Dir monatlich etwa 600 Euro als Gehalt zur Verfügung gestellt. Zudem werden häufig die anfallenden Ausbildungskosten übernommen. Nach erfolgreicher Prüfung stehen die Berufschancen sehr gut, zumal der Golfsport stetig mehr Anhänger findet. Die Verdienstmöglichkeiten sind überdurchschnittlich, da etwa 45 bis 140 Euro pro Stunde bezahlt werden.

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