Foto: Shutterstock.com

Golfschwung mit dem Driver: Die richtige Technik

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:36
Das Golfspiel wird häufig von Anfängern, die den Golfschwung erlernen wollen, in seiner Schwierigkeit unterschätzt.
Hierzu zählen, neben den anderen Golfschlägern, der Abschlag mit dem Driver. Bei einem richtig angewandten Golfschwung und dem genauen Treffen fliegt der Ball in einer konstanten Kurve in die gewünschte Richtung und Entfernung, um möglichst in der Mitte des Fairways oder in der Nähe des anvisierten Punktes zu landen.

Fact Box

  • Im Grunde unterscheidet sich der Schwung mit dem Driver nicht wesentlich von den anderen Schlägern
  • Die Ballposition ist wegen der Länge des Schlägers eher gegenüber der linken Ferse bzw großen Zehe
  • Der Ball sollte für größtmögliche Distanz im Optimalfall leicht im Aufschwung getroffen werden
  • Ohne ruckartige Bewegungen und Reißen in einer flüssigen Bewegung ins Finish schwingen

Der Driver:

Der Driver, oder auch Holz 1 genannt, ist der längste Schläger in der Golfausrüstung. Mit ihm werden die weitesten Schläge gespielt und er wird in der Regel ausschließlich am Abschlag benutzt. Hier wird der Ball auf ein Tee gesetzt, sodass die Treffmöglichkeit optimal ist. Zuerst wird mit den Händen der Griff und mit den Füßen der richtige Stand eingenommen. In dieser Phase sollten sowohl die Arm- als auch Beinmuskeln entspannt und locker sein.

Technik:

  • Beim Ansprechen liegt der Ball auf einem der linken Ferse gegenüberliegenden Punkt.
  • Die Arme werden nicht ganz ausgestreckt sondern hängen entspannt herunter. Der Beginn des Rückschwungs ist von besonderer Bedeutung, da es ohne einen guten Anfang keinen vollen rhythmischen Golfschwung gibt. Ein fließendes Rückwärtsführen des Schlägerkopfes und kein Verreißen entscheidet wesentlich über die weitere Qualität des gesamten Schlages.
  • Arme, Hände und Schläger sollen als geschlossenes Ganzes ruhig zurückgeführt werden.
  • Der Körper wird jetzt gedreht, bis sich die Schultern in einer Stellung befinden, die im rechten Winkel zu der Fluglinie liegt. Während der Körperdrehung wird das Gewicht teilweise auf die Innenseite des rechten Fußes verlagert. Die Arme werden dicht am Körper gehalten.
  • Etwa in der Mitte des Aufschwungs werden die Handgelenke angewinkelt. Nun bewegt der Schläger sich senkrecht nach oben. Wenn der höchste Punkt erreicht ist beginnt der Durchschwung. 
  • Beim Durchschwung leitet die Hüftbewegung den Ablauf der Bewegung von Schultern, Armen und Händen ein. Der Schwung wird allmählich beschleunigt bis er im Treffmoment seine höchste Geschwindigkeit erreicht. Optimalerweise sollte der Schlägerkopf im Treffmoment seinen tiefsten Punkt schon erreicht haben und schon wieder auf dem Weg nach oben sein. 
  • Man lässt nun den Schlägerkopf des Driver zur natürlichen Vollendung des Durchschwungs fliegen. Die Arme ziehen die Schultern herum, sodass der Körper völlig gedreht und auf die Fluglinie des Balles ausgerichtet ist. Am Ende des Durchschwungs liegt der größte Teil des Körpergewichtes auf dem linken Fuß.

 

Golfschwung:

Die Technik beim Golfschwung wird individuell bei jedem Spieler leichte Abweichungen erfahren, da das Gewicht, Körpergröße, Gelenkigkeit und natürliche Talent eine wesentliche Rolle spielen. Unabhängig von diesen persönlichen Eigenschaften gibt es beim Golf fünf Faktoren, die den Flug des Balles beeinflussen. Die Schwungbahn, die Position der Schlagfläche, der Auftreff-Winkel, der optimale Treffbereich auf der Schlagfläche und letztendlich die Geschwindigkeit. Da Golf bis ins hohe Alter gespielt werden kann, besteht auch in späteren Jahren immer noch die Möglichkeit durch stetiges Üben seine Technik und somit seinen gesamten Golfschwung zu verbessern.

 

Zum besseren Verständnis der Terminologie hier ein kleiner Überblick über die wichtigsten Begriffe im Golf: Golfbegriffe schnell erklärt - Ein kleines Golflexikon!

 

Kommentare