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Halbmarathon laufen - Das richtige Tempo?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:23
Um den Halbmarathon gut laufen zu können, müssen Kraft und Tempo eingeteilt werden.

Einen Halbmarathon laufen ist keine einfache Sache. Um einen solchen erfolgreich zu absolvieren bedarf es einiger Vorbereitung und einer guten Strategie. Hier ein paar Tipps, damit Sie ihre persönliche Wunschzeit erreichen.

  • Ausdauer
  • Training
  • Kondition
  • Tempoeinteilung

Halbmarathon laufen - Tipps

  • Es ist wichtig, dass Sie sich im Training gut auf den Lauf vorbereiten. Trainieren Sie so oft wie möglich. Denn selbst wenn Sie dabei alles perfekt machen, ist das keine Garantie, dass es auch beim Halbmarathon ohne Probleme klappt.
  • Ein guter Lauf beginnt schon damit, dass Sie richtig und sicher an der Startlinie stehen. In erster Linie muss aber Ihr Tempo stimmen, das Sie bei dem Halbmarathon laufen. Daher ist ein guter und einfacher Tipp, sich die Laufstrecken in verschiedene Zonen einzuteilen, und diese mit dem Lauftempo zu vergleichen.
  • Wenn Sie wissen, wie viele Kilometer Sie pro Abschnitt laufen müssen, und wie viel Zeit Sie dafür benötigen, können Sie beides sehr gut berechnen. Damit haben Sie den Lauf aber noch nicht gewonnen, denn gerade am Anfang werden Fehler gemacht. 
  • Laufen Sie zu Beginn nicht zu schnell, um Zeit zu gewinnen, denn dadurch verausgaben Sie sich schon nach dem Start zu sehr und haben dann auf den letzten Kilometern nicht mehr die Power, die Sie benötigen, um ins Ziel zu kommen.
  • Am schwersten wird der Halbmarathon, wenn Sie schon die Hälfte geschafft haben und den mittleren Teil laufen. Deswegen starten Sie mit Verstand, indem Sie sich perfekt an der Startlinie aufstellen, und die ersten Meter mit ein paar schnellen Gehschritten beginnen. Werden Sie dann nach den ersten hundert Metern schneller, und gehen Sie dann in einen Laufschritt über.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Tempo nach Möglichkeit immer gleich bleibt. Rennen Sie kurze Etappen schnell, und holen kurzfristig auf, verlieren Sie diesen Vorsprung meist auch wieder. Versuchen Sie deshalb, auf den ersten 10 Kilometern Ihr Tempo einzuschätzen und überlegen Sie, ob Sie wie ausgerechnet ins Ziel kommen, und dieses Tempo bei halten können. Fühlen Sie sich gut, dann können Sie natürlich anfangen etwas schneller laufen.
  • In der Regel läuft es sich dann so gut, dass Sie zum Schluss in einem Fluss einfach das Tempo noch einmal erhöhen können. Damit sollten Sie jedoch noch warten, und erst auf den letzten 5 Kilometern einen Schritt zulegen. Gelingt Ihnen das nicht, gehen Sie einfach lieber zum vorherigen Tempo zurück.
  • In der Regel können Sie auf den letzten zwei oder drei Kilometern noch einmal die letzten Kraftreserven mobilisieren, und wenn nötig, schneller werden. Sie wissen, dass Sie bald am Ziel sind, und sollten sich das als letzte Motivation nehmen.

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