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Hochsprung - Sprungtechniken und Infos

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:29
Hochsprung gehört zur Disziplin der Leichtathletik.
Gekennzeichnet ist die Sportart dadurch, dass ein Athlet versucht einen Sprung über eine Latte in der größtmöglichen Höhe zu erzielen. Die Latte hat dabei immer die gleiche Länge mit vier Metern. Sie ist auf zwei Ständern gelagert, nur bei der geringsten Berührung fällt sie herunter. Hochsprung wird im Rahmen von Mehrkampfwettbewerben, wie den Sieben – und Zehnkampf ausgeübt. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Sprungtechnik immer mehr verändert. Mittlerweile kann eine Höhe von mehr als die eigene Körpergröße erreicht werden. Bei den Männern liegt der Weltrekord von 2,45 Metern und bei den Frauen 2,09 Meter. 

Hochsprung in der Vergangenheit

  • Bei den Olympischen Spielen der Antike war der Hochsprung noch keine Disziplin.
  • Ab Mitte des 19. Jahrhunderts gab es in England die ersten Wettkämpfe. Ab dem Jahr 1895 wurden in den USA die ersten Frauen-Wettkämpfe im Hochsprung ausgetragen.
  • 1925 wurden der Latte Auflageflächen gegenübergestellt, ein leichtes Berühren der Stange führte bereits zum Reißen.
  • Bis 1936 war es Vorschrift, dass die Füße das erste Körperteil sein müssen, welches die Stange überquert. Heute ist es der Kopf, der voran geht. 

Sprungtechniken beim Hochsprung im Überblick

  • Um die Latte zu überqueren gibt es verschiedene Techniken. Jedoch muss beim Hochsprung immer mit einem Bein abgesprungen werden.
  • Die erste Sprungtechnik beim Hochsprung war die Frontalhocke. Es wurde gerade zu auf die Latte gelaufen, dann erfolgte ein kraftvoller Absprung. Arme und Sprungbein werden dabei nach oben gezogen. Da die Beine noch in der Hocke sind, werden sie nun beidbeinig an den Körper herangezogen. Wenn der Sprung vollendet war, landete man mit den Füßen zuerst auf der Matte.
  • Eine ganze Weile dominierte der Schersprung. Mit aufrechtem Oberkörper wird die Latte überquert, das nächste Bein wird gestreckt die Latte überqueren. Erstmals wurde der Sprung 1874 gezeigt. Des Weiteren gibt es den Rollsprung, bei dem der Athlet die Latte bäuchlings überquert. Seit mehr als 40 Jahren gibt es den Fosbury-Flop. Dieser Sprung ist überhaupt nur möglich geworden, da es nun weichere Matten gibt als Früher.
  • Das erste Mal wurde er im Jahr 1968 bei den Olympischen Spielen in Mexiko-Stadt gezeigt. Bei dem Sprung wird beim Anlauf eine Kurve genommen, dann dreht man sich beim Absprung und überquert mit dem Rücken zuerst die Latte. Daneben gibt es noch den Speedflop, eine ähnliche Ausführung wie bei dem Fosbury-Flop. Der Springer läuft dabei mit einer sehr hohen Anlaufgeschwindigkeit und springt dann ab. Bei jedem Sprung sucht der Athlet je nach seiner körperlichen Veranlagung die optimale Anlaufgeschwindigkeit, den perfekten Absprungwinkel und das beste Überquerungsverhalten.
  • Seit den 80-er Jahren hat sich der Fosbury-Flop endgültig durchgesetzt; bis heute wird er gezeigt.

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