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Intermittierendes Fasten und Sport? - Das ist zu beachten

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:35
Intermittierendes Fasten ist eine Ernährungsweise bei der sich Perioden der Nahrungsaufnahme und des Fastens abwechseln.
Es gibt zum Beispiel die Variante bei welcher an einem oder an zwei Tagen pro Woche gefastet wird. Unter Menschen, die viel Sport treiben, hat sich allerdings die Form des täglichen Fastens durchgesetzt.

Fact Box

  • Wähle als Anfänger lieber eine kürzere Fastenperiode.
  • Iss in der Fastenperiode wirklich nichts.
  • Plane deine Mahlzeiten in der Essphase.
  • Mache in der Fastenphase kein Gewichtstraining.
  • Trinke viel Wasser.

Welche Vorteile bringt intermittierendes Fasten?

  • Anhänger dieser Methode berichten über deren positive Auswirkungen auf die Gesundheit sowie über mehr Energie und ein gesteigertes Wohlbefinden. Außerdem fördert intermittierendes Fasten in Kombination mit einem Training den Fettabbau, während die Muskelmasse erhalten bleibt. 

Intermittierendes Fasten in der Praxis

  • Wenn man mit dem intermittierenden Fasten anfängt, ist es sinnvoll mit einer Fastenperiode von 12 Stunden zu beginnen und diese dann Schritt für Schritt auszudehnen. Dies bedeutet, dass man zunächst 12 Stunden fastet und dann während eines Zeitraums von 12 Stunden wieder essen darf. Später dehnt man dann die Fastenphase stufenweise auf 16 Stunden aus, während sich die Essphase auf 8 Stunden vermindert.
  • Es ist wichtig, in der Fastenperiode wirklich nichts zu essen und keine kalorienhaltigen Getränke zu sich zu nehmen. Man darf in dieser Phase auch keinen Milchkaffee oder Saft trinken. Erlaubt sind nur Nahrungsmittel die nicht mehr als 35 Kalorien besitzen, wie ungesüßter schwarzer Kaffee, Tee und viel Wasser
  • Während der Essphase sollte man nicht den Fehler begehen, die ganze Zeit zu essen, sodass man im Endeffekt noch mehr Kalorien zu sich nimmt als man benötigt. Man braucht auch nicht weniger zu essen als sonst, aber es ist wichtig, seine Mahlzeiten zu planen und dem Körper nach dem Essen genügend Zeit zum Verdauen zu lassen.
  • Weiterhin ist bei der Planung der Mahlzeiten darauf zu achten, ein bis zwei Stunden bevor man schlafen geht, nichts mehr zu sich zu nehmen, damit der Verdauungsvorgang dann abgeschlossen ist. Außerdem ist es erforderlich, vorausschauend zu essen. Das bedeutet, wenn man plant in der nächsten Fastenphase Sport zu machen, sollte man am Ende der Essphase Kohlenhydrate zu sich nehmen, sodass genügend Energie für das Training zur Verfügung steht.
  • Sport während der Fastenperiode begünstigt den Abbau von Fettzellen, da der Körper gezwungen wird an seine Reserven zu gehen. Daher sind nun ein Workout sowie ein Cardiotraining empfehlenswert. Ein Gewichtstraining, welches darauf abzielt den Muskelaufbau zu fördern, sollte man in dieser Phase lieber meiden.
  • Es ist sehr wichtig während des intermittierenden Fastens große Mengen von stillem Wasser zu trinken. Denn dadurch, dass der Körper jetzt an seine Reserven geht, lösen sich zahlreiche Schlacken und Gifte. Durch das viele Trinken von Wasser unterstützt man seinen Organismus darin, diese unerwünschten Stoffe hinauszuschwemmen.

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