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Kevin Volland: Das junge Stürmer-Talent im Portrait

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:37
Dass der Nationaltrainer ihn nun doch nicht für die WM haben will, ist für Kevin Volland sicher eine Enttäuschung.
Doch vielleicht ist der junge Spieler, der zuerst seinem Vater nacheiferte und Eishockey spielte, ja bei der nächsten WM 2018 in Russland am Ball.

Der Werdegang
Am 30. Juli 1992 in Marktoberdorf (Bayern) als Sohn des Eishockeynationalspielers Andreas Volland geboren, begann Kevin Volland zunächst auch mit Eishockey. Dort spielte er für den EV Füssen, ehe er sein Herz an den Fußball verlor.

Zunächst beim FC Thalhofen, ab 2005 dann in der C-Jugend des FC Memmingen. Nach dem Abstieg des FC Memmingen 2006 wechselte er zur TSG Thannhausen, da der FC Memmingen es nicht geschafft hatte, in der damals höchsten - der Bayernliga - zu bleiben.
2007 gehörte Volland dem Nachwuchsleistungszentrum des TSV 1860 München an, 2010 wollte Reiner Maurer ihn für das Profiteam. In seinem ersten Pflichtspiel im August des selben Jahres war er Auswechselspieler. Kurz danach unterschrieb er einen Vertrag mit der TSG 1899 Hoffenheim bis 2015. Am 28. Juli 2013 wurde bekanntgegeben, dass der Verein und Volland den Vertrag bis 2017 verlängert haben.
Er ist Stürmer und seine Rückennummer ist die 31.


Die Enttäuschung 2014
2014 dürfte Volland wohl sehr daran zu knabbern haben, dass der Nationaltrainer Joachim Löw ihn nicht für zur WM 2014 in Brasilien mitnimmt, nachdem er ihn am 8. Mai in den vorläufigen Kader aufgenommen hatte.
Auch Vollands Verein versteht dies nicht, hat Volland die letzten Monate doch sehr gute Leistungen gezeigt. Einige verbitterte Fans vermuten deswegen sogar, dass Löw ohne Kevin Volland die WM komplett an die Wand fahren wird. Auf der anderen Seite hat Volland aber nach der Nominierung erst sein erstes Länderspiel in der A-Nationalmannschaft absolviert, weshalb sicher auch die Abstimmung mit dem Rest des Teams für so ein großes Turnier noch nicht ganz passt.
Löws Ansicht nach habe der junge Hoffenheimer außerdem noch genug Chancen, an großen Turnieren teilzunehmen. Wer weiß, vielleicht sehen wir ihn ja 2018 in Russland?

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